Die Behörde ist eingeschaltet, muss aber noch die Ergebnisse der Untersuchungen abwarten.

Ein Statiker auf dem Abriss-Gelände an der Brucknerallee, auf dem am Freitag  ein 45-jähriger Bauarbeiter verunglückte.
Ein Statiker auf dem Abriss-Gelände an der Brucknerallee, auf dem am Freitag ein 45-jähriger Bauarbeiter verunglückte.

Ein Statiker auf dem Abriss-Gelände an der Brucknerallee, auf dem am Freitag ein 45-jähriger Bauarbeiter verunglückte.

Knappe

Ein Statiker auf dem Abriss-Gelände an der Brucknerallee, auf dem am Freitag ein 45-jähriger Bauarbeiter verunglückte.

Mönchengladbach. Das tragische Unglück bei den Abrissarbeiten an der ehemaligen Sport-Gaststätte "Coconut" in Rheydt hat ein juristisches Nachspiel. Vom Dezernat für Arbeitsschutz der Bezirksregierung Düsseldorf hieß es am Freitag, die Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei hätten die Ermittlungen aufgenommen.

"Wir sind, das ist gesetzlich vorgeschrieben, in allen Fällen dieser Art die ermittelnde Behörde. Aber wir müssen jetzt erst einmal die Ergebnisse der Experten abwarten, um den Fall bewerten zu können", sagte der Pressesprecher der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft, Oberstaatsanwalt Peter Aldenhoff am Freitag zum Stand der Dinge.

Statiker untersuchten am Freitag weiter die Abriss-Halle

Der Unfallort war derweil am Freitag noch gesperrt. Statiker begutachteten die Unglücksstätte, die Squashhalle am "Coconut".

Bei den Abrissarbeiten war am Donnerstagmorgen plötzlich eine Betondecke auf einer Fläche von 100 Quadratmetern eingestürzt. Dabei wurde ein Arbeiter, der sich auf der Decke befunden hatte und mit einem Schweißbrenner Metallgestänge durchtrennte, schwer verletzt. Noch am Nachmittag war der 45-jährige Düsseldorfer in einer Duisburger Spezialklinik seinen Verletzungen erlegen.

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