Im Gemeindezentrum der Friedenskirche fand das Länderforum Ghana statt.

Die drei Gäste aus Ghana posieren gemeinsam mit Bernd Bader (r.) vom Eine–Welt-Forum vor der Ghanaischen Landesflagge.
Die drei Gäste aus Ghana posieren gemeinsam mit Bernd Bader (r.) vom Eine–Welt-Forum vor der Ghanaischen Landesflagge.

Die drei Gäste aus Ghana posieren gemeinsam mit Bernd Bader (r.) vom Eine–Welt-Forum vor der Ghanaischen Landesflagge.

Siemes

Die drei Gäste aus Ghana posieren gemeinsam mit Bernd Bader (r.) vom Eine–Welt-Forum vor der Ghanaischen Landesflagge.

Mönchengladbach. Es ist eine Beziehung, die nicht einseitig sein soll und von der beide Partner "auf verschiedene Weise profitieren können", sagt Baafour Ossei-Akoto, Vorsitzende des Ghana Council aus Düsseldorf. Seit 2007 ist Ghana Partnerland von Nordrhein-Westfalen. Noch älter als diese partnerschaftliche Vereinbarung ist das bürgerschaftliche Engagement von über hundert Initiativen, Vereinen, Schulen, Hochschulen und Gemeinden im ganzen Bundesland die seit Jahren eng mit dem westafrikanischen Staat zusammenarbeiten.

Zum zweiten Mal trafen sich am Samstag Vertreter dieser kommunalen Zusammenarbeit aus ganz NRW zum Länderforum Ghana. Der Erfahrungsaustausch im Gemeindezentrum der Evangelischen Friedenskirchengemeinde in Mönchengladbach stand diesmal unter dem Thema "Bürgerschaftliches und kommunales Engagement". Die rund 60 Teilnehmer, viele kamen aus der starken ghanaischen Gemeinde in NRW, diskutierten über die Chancen und Risiken zivilgesellschaftlicher Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern.

Die positive Entwicklung Afrikas sollte gewürdigt werden

Viel Beifall gab es für die Forderung, den positiven Entwicklungen in Afrika, speziell im demokratischen Ghana, in der Öffentlichkeit mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Der Dozent der Fachhochschule Düsseldorf hob in seinem Vortrag die Vorreiterrolle Gladbachs hervor. Der Nord-Süd-Arbeitskreis des Eine-Welt-Forums-Mönchengladach hat seit seiner Gründung Anfang 2004 eine enge Partnerschaft zu dem ghanaischen Distrikt Offinso aufgebaut und "unterschiedliche nachhaltige Projekte auf den Weg gebracht", sagt Bernd Bader, Vorsitzender des Forums.

Ob durch Unterstützung bei der Gesundheitsvorsorge, Schulpartnerschaften oder Projekten zur Förderung der lokalen Wirtschaft - "es geht um eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe", sagt Bader. Zurzeit besuchen Linda und Nana Osei vom Partnerkomitee in Offinso die Stadt. Auch auf politischer Ebene wird die Partnerschaft unterstützt. 2008 hat der Rat die Zusammenarbeit begrüßt.

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