Mit einem Straßenfest wurde die Eröffnung gefeiert. Den Bürgern gefällt’s, sie wünschen sich aber weniger Leerstand.

Live-Musik, Kunsthandwerk und Infostände: Das Straßenfest zur Eröffnung der Eickener Fußgängerzone war gut besucht.
Live-Musik, Kunsthandwerk und Infostände: Das Straßenfest zur Eröffnung der Eickener Fußgängerzone war gut besucht.

Live-Musik, Kunsthandwerk und Infostände: Das Straßenfest zur Eröffnung der Eickener Fußgängerzone war gut besucht.

Live-Musik, Kunsthandwerk und Infostände: Das Straßenfest zur Eröffnung der Eickener Fußgängerzone war gut besucht.

Mönchengladbach. Entspannt schlendern zahlreiche Eickener durch ihre neue Fußgängerzone. Passanten verweilen in Cafés und genießen einen Kaffee.

Bezirksvorsteher Reinhold Schiffers hat die neue Fußgängerzone offiziell eröffnet - die mehrjährige Bauzeit ist vorbei, und das soll mit einem großen Straßenfest gefeiert werden. Organisiert wurde es vom Verein In Eickener Sache.

Insgesamt 14 Geschäfte haben die Bauarbeiten nicht überlebt

Verbände und Vereine präsentieren sich, vor dem Theater im Gründungshaus (TiG) spielt eine Live-Band. Vom Nieselregen hat sich niemand abschrecken lassen, im Gegenteil: Nach und nach füllt sich die neue Fußgängerzone, auf die die Eickener vier Jahre warten mussten - so lange haben die NVV und die Stadt gearbeitet. 14,8 Millionen Euro investierte die NVV in neue Versorgungsleitungen. Aus dem Etat der Stadt flossen 650.000 Euro in neues Pflaster und Grünflächen.

Das Ergebnis kommt gut an: "Die Fußgängerzone ist super, sehr freundlich und viel attraktiver", sagt Michael Kohten. Das Ehepaar Milz sieht das ähnlich: "Ich finde die neue Fußgängerzone sehr gut. Es fehlt bloß noch an schönen und vielen Geschäften, damit hier wieder mehr Leben reinkommt", sagt Gudrun Milz.

14 Geschäfte haben die Bauarbeiten nicht überlebt und stehen leer. Für viele aus dem Viertel ist das ein Problem: "Aufwand und Ergebnis stehen in keinem Verhältnis", findet Werner Prüfer. Eine kreativere Nutzung der leeren Geschäfte hätte sich Gert Paulußen gewünscht: "Die Leerstände hätten künstlerisch gestaltet werden sollen. Das macht einen besseren Eindruck", sagt er.

In der Fußgängerzone hat die Bürgerinitiative gegen die geplante Islamschule einen Infotisch aufgebaut. Der Stand ist belagert von Interessenten. Im Viertel sind Schule und die nächtlichen Gebete mehr denn je Gesprächsthema: Viele Eickener unterschreiben gegen die geplante Islamschule und für einen demokratischen Rechtsstaat. Und auch wenn noch viele Geschäfte leer stehen und die geplante Islamschule die Eickener beschäftigt, glauben viele, dass sich ihr Viertel dank der neuen Fußgängerzone positiv entwickeln wird.

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