Das Geldinstitut will die fehlerhaften Karten nicht austauschen.

Mönchengladbach. Die Sparkasse arbeitet nach eigenen Angaben "mit Hochdruck" daran, die fehlerhaft programmierten und deshalb derzeit unbrauchbaren EC- und Kreditkarten wieder funktionsfähig zu machen. Mit einer Software soll der Fehler auf den Karten behoben werden. Die Sparkasse Mönchengladbach wird deshalb die betroffenen Karten mit einem Update versehen.

Damit werde ein vollständiger Kartenaustausch, der wegen der Vielzahl an betroffenen Karten "zu lange dauern" würde, unnötig. So könnten die Sparkassen-Kunden ihre bisherige Pin behalten. Man wolle kurzfristig "einen konkreten Zeitplan und Handlungsempfehlungen veröffentlichen".

Volksbank hat Glück: Sie hat einen anderen Chip-Hersteller

Die 55000 Kunden der Gladbacher Volksbank ist zum Beispiel nicht von der Karten-Krise betroffen. Der Grund ist laut Mark Bonitz, EDV-Spezialist der Volksbank, "ein anderer Chip-Hersteller als bei den anderen Banken". Die alten EC-Karten der Volksbank-Kunden seien im Herbst 2009 komplett ausgetauscht worden gegen solche mit "der neuesten vom Zentralen Kreditausschuss vorgeschriebenen Technologie".

Bei der Sparkasse sind Kreditkarten betroffen, die einen Chip tragen und vor März 2009 ausgegeben wurden. Mit Sparkassen-Cards, die nach Juni 2009 ausgegeben wurden, gibt es keine Probleme. Mit davor ausgegebene Sparkassen-Cards möglicherweise schon.

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