Projekt: In den Räumen der Sparkasse Rheydt ist die Ausstellung Kultur und Schule präsentiert worden.

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Die Fünftklässler der Hauptschule Kirschhecke begeisterten mit ihren Percussionrhythmen.

Die Fünftklässler der Hauptschule Kirschhecke begeisterten mit ihren Percussionrhythmen.

Knappe

Die Fünftklässler der Hauptschule Kirschhecke begeisterten mit ihren Percussionrhythmen.

Rheydt. Kultur und Schule zieht weitere Kreise. Waren es im vergangenen Jahr 22 Projekte, die über das Förderprogramm des Landes NRW und der Stadt Mönchengladbach finanziert und organisiert wurden, sind es in diesem Jahr sechs mehr. "Möglich macht das die Sparkasse", freut sich Thomas Hoeps, Leiter des Kulturbüros der Stadt.

Ein ganzes Jahr lang arbeiten Künstlerinnen und Künstler mit Schülern. Dienstagnachmittag stellten sie einen Teil der Ergebnisse in der Sparkasse in Rheydt an der Marktstraße der Öffentlichkeit vor.

Der mitreißende Rhythmus fährt dem Zuhörer sofort in die Beine

Arnd Dahlbeck steht vor einer Gruppe Fünftklässler aus der Gemeinschaftshauptschule Kirschhecke. "Wie heißt unser Stück?" fragt er und fordert damit dazu auf, ihm spontan einen Namen zu geben. Ein blonder, schmächtiger Junge in der hinteren Reihe zuckt kurz mit dem Finger, dann dreht er verschämt mit dem Kopf. Trotzdem dringt sein Vorschlag bis zu Dahlbeck durch.

"Durcheinander in Odenkirchen", verkündet er den Zuschauern. Ein Kopfbewegung von ihm und schon setzen sie ein: "Tamm tamm tamm tamm, tamm tamm tamm tamm". Dann spalten sich die Stimmen der verschiedenen Percussionsinstrumente auf. Ein mitreißender Rhythmus, der sofort in die Beine fährt, machtvoll und ergreifend.

Unter ihnen sitzt auch Judith Fathi, Lehrerin der sechsten Klasse, die im vergangenen Schuljahr an dem Projekt teilnehmen durfte. "Es macht Spaß, schult die Konzentration und das Miteinander", sieht sie den Nutzen für ihre Schüler.

Kultur und Schule ist ein Förderprogramm des Landes NRW und der Stadt, das Künstlerinnen und Künstler in die Schulen hineinbringt.

Gladbach ist seit dem Start im Jahr 2006 aktiv dabei.

Inzwischen sind mehr als 50 Projekte von der Grundschule bis zum Berufskolleg durchgeführt worden.

Eva Brachten sieht sich umringt von Schülern des Gymnasiums an der Gartenstraße. Die Modedesignerin hat mit ihnen das Projekt "Gothic meets Country Look - Mode als Spiegel der Gesellschaft" erarbeitet. "Dafür haben sie sich einen Namen, ein Logo und eine Kollektion ausgedacht", sagt Brachten. Sie haben in Geschäften gestöbert und sich Anregungen geholt, Entwürfe gezeichnet, Kleider und Accessoires genäht.

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