Mönchengladbach. Jochen Maaßen, 2. Kreishandwerksmeister, ist überzeugt, dass der Millionen-Neubau der Handwerker an der Oststraße 8-18 "das Viertel entscheidend aufwertet". Abgesehen davon: Die Schar der Handwerker geht fest davon aus, dass im Frühsommer 2011 nahe der Bahngleise die Bagger anrollen werden.

Wie berichtet, soll bis Anfang 2014 ein neues Zentrum aus Werkstätten und Büros fertiggestellt sein. Dann gibt Gladbachs Kreishandwerkerschaft das Hochhaus Pescher Straße auf und zieht in den zehn Millionen Euro teuren Neubau.

Zwei Millionen Euro zahlen die Handwerker

Nun ist das Düsseldorfer Architektenbüro RKW mit Detailplänen befasst. Laut Maaßen will man in Kürze bei der Stadt den Bauantrag stellen. Den vorherigen Plan-Wettbewerb hatten die Dortmunder Stadtplaner/Architekten Post & Welters koordiniert. Für diesen Wettbewerb standen 74 000 Euro zur Verfügung.

Etwa 3500 Quadratmeter Nutzfläche für acht überbetriebliche Werkstätten mit rund 140 jungen Leuten (u.a. für Metallbauer, Elektroniker, Tischler) sind eingeplant. Neu ist eine in der Region einmalige Lastwagen-Schule. Die gesamte Nutzfläche beträgt gut 5000 Quadratmeter - auch für Büros der Verwaltung. Zwei Millionen Euro der Baukosten zahlen die Handwerker aus ihrer Rücklage. Der "Rest" fließt als Zuschuss vom Land usw..

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