Risiko: Die Feuerwehr und die Stadt warnen davor, Eisflächen zu betreten. Unfälle sind bisher ausgeblieben.

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Hinweisschilder machen Passanten auf die tödlichen Gefahren auf Eisflächen aufmerksam.

Hinweisschilder machen Passanten auf die tödlichen Gefahren auf Eisflächen aufmerksam.

Jörg Knappe

Hinweisschilder machen Passanten auf die tödlichen Gefahren auf Eisflächen aufmerksam.

Mönchengladbach. Die Aussicht, auf vereisten Seen umher zu tollen oder gar Schlittschuh zu laufen, ist derzeit allzu verlockend. Das gilt für die Weiher im Volksgarten genauso wie für die Teiche am Rheydter Stadtwald - und noch einige andere zugefrorene Wasserflächen im Stadtgebiet.

Doch die Feuerwehr und die Stadt warnen vor den Gefahren. "Erst, wenn mehrere Wochen Dauerfrost herrscht und das Eis mindestens 15 Zentimeter dick ist, besteht beim Betreten kein Risiko", heißt es bei der Stadt. Das alles ist zurzeit aber noch lange nicht der Fall. "Der Schein trügt - auch wenn sich am Ufer erste Eisschichten gebildet haben, sollten diese auf keinen Fall betreten werden." Eltern sollten ihre Kinder schützen: "Dort herrscht tödliche Gefahr." Hinweisschilder machen Passanten darauf aufmerksam, dass das Betreten verboten ist.

Offenbar nehmen die Mönchengladbacher die Warnungen ernst. Bislang haben sich laut Feuerwehr noch keine ernsthaften Zwischenfälle ereignet. "Die Leute sind vorsichtiger geworden", sagt Feuerwehr-Sprecher Günter Gradowski. Sie fühlen sich durch bundesweite Horrormeldungen aus den vergangenen Jahren abgeschreckt.

Nur einen Einsatz verbuchten die Beamten. Wenige Tage vor Heiligabend rückte die Feuerwehr aus. Es ging um einen Hund, der im Schlossteich Wickrath auf dem Eis eingebrochen war. Der Boxer wurde von einem Retter aus dem eiskalten Wasser geborgen. Das Tier kam mit dem Schrecken davon.

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