Auch aus Sicht der Feuerwehr-Leitstelle war es ein friedlicher Tag mit wenigen Einsätzen.

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Die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Hilfsdiensten mussten nur selten aktiv werden.

Die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Hilfsdiensten mussten nur selten aktiv werden.

Jörg Knappe

Die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Hilfsdiensten mussten nur selten aktiv werden.

Mönchengladbach. „Gute Stimmung, schönes Wetter, ein toller Zug“, so sah die Bilanz des Polizeipressesprechers Willy Theveßen aus. Aus Sicht der Polizei sei es ein „absolut ruhiger Einsatz“ gewesen. „Die Kollegen hatten gar nichts zu tun und konnten in Ruhe den Zug gucken“, sagte Theveßen.

Fünf Platzverweise habe es wegen Trunkenheit und gleichzeitiger Aggressivität gegeben. Vor dem Zug mussten allerdings noch 22 Fahrzeuge, die im Halteverbot entlang der Zugstrecke standen und dem närrischen Lindwurm im Weg waren, abgeschleppt werden.

Auch aus Sicht der Feuerwehr war der Dienstag entspannt. 27 Einsätze zählten die Verantwortlichen für den Veilchendienstagszug, die eine mobile Leitstelle und 13 Unfallhilfsstellen an der Zugstrecke eingerichtet hatten.

20 Verletzte mussten ins Krankenhaus gebracht werden

Dabei mussten 21 Verletzte in Krankenhäuser transportiert werden, bei den weiteren sechs handelte es sich eher um kleine Wehwehchen. Zu viel Alkohol, Schnitte und Stürze machten die Hilfe der insgesamt rund 250 anwesenden Retter notwendig. „Aber es gab nichts Größeres. Es ist alles absolut friedlich verlaufen. Ohne Schlägerei und alles“, fasste Andreas Schillers, organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes, den besonderen Arbeitstag zusammen.

Eine weitere Behörde, deren Mitarbeiter durch den Zug zu tun hatten, war der Zoll. Die dunkelgrün Uniformierten fielen auch den Zuschauern ins Auge, als sie die Zugbegleiter kontrollierten. Die Zöllner suchten nach Fällen von Schwarzarbeit. Ein Resümee ihres Einsatzes könne das Hauptzollamt erst in den kommenden Tagen ziehen, hieß es auf Nachfrage der WZ.

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