Der Standort ist aber weiter offen.

Mönchengladbach. Die Kritik von Anne Lütkes (Grüne) hat die Ampel-Partner aus SPD, FDP und Bündnis-Grünen kalt gelassen. Die Düsseldorfer Regierungspräsidentin, gleichzeitig Kommunalaufsicht, hatte kritisiert, dass sich höchst verschuldete Städte wie Gladbach Großprojekte wie eine neue Mediathek nicht leisten sollten. Davon solle Gladbach die Finger lassen.

Tut sie aber nicht. SPD-Fraktionschef Lothar Beine sagte am Donnerstag nach einem „Bücherei-Gipfel“ zur WZ, dass die Ampel Mitte 2013 die Entscheidung zum Bau der Zentralbibliothek fällen wolle. Der Neubau – an welcher Stelle in der City auch immer – solle 2016 in Betrieb gehen.

Zehn Standorte wurden untersucht

Für den Bau haben die Ampel-Koalitionäre bereits 1,7 Millionen Euro u.a. für die Planung bereitgestellt. Laut Beine werde die Stadtverwaltung „in Kürze“ sagen, wo und wie ihrer Ansicht nach gebaut werden kann.

Mindestens zehn neue Standorte wurden für den Neubau/Mediathek untersucht. Unter anderem die Adresse Stepgesstraße, wo das marode Jugendhaus fallen müsste. Nach Angaben von Teilnehmern habe man sich weder auf den Standort noch auf Größe bzw. die Kosten verständigt.

Auch nicht, ob die Stadt baut bzw. bauen lässt. Der jetzige Bücherei-Standort Blücherstraße ist so sanierungsbedürftig und eng, dass er normalerweise geschlossen werden müsste.

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