Bei Torwandschießen und Fußball-Billard konnten Besucher des Familienfestes ihr Können zeigen.

Patrick Herrmann schrieb viele Autogramme.
Patrick Herrmann schrieb viele Autogramme.

Patrick Herrmann schrieb viele Autogramme.

Besonders die kleinen Fans nutzten beim Borussia-Familienfest die sportlichen Angebote.

Vor wem sich dieser Fan versteckte, blieb unklar.

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Patrick Herrmann schrieb viele Autogramme.

Die Frage, ob das Wetter vielleicht eher zu einem Sofa-Sonntag als zu einem Besuch der Saisoneröffnung einlädt, stellte sich für einen echten Borussen-Fan gestern nicht. Zusätzlich zu den Anhängern im fast ausverkauften Stadion, wo der Telekom-Cup ausgetragen wurde, fanden wieder Zehntausende den Weg zum Familienfest.

Doch der geneigte Fan muss ja nicht gleich alles gut finden. „Das neue Auswärtstrikot gefällt mir farblich nicht wirklich“, sagte Herbert Scholz bei der Modenschau vor der Nordkurve. Auch den Termin hätte er anders gewählt. „Wir haben natürlich auch Karten für den Cup. Aber ich persönlich hätte die Saisoneröffnung nicht am gleichen Tag gemacht“, sagte der Fan. In der Tat hätte der Eine oder Andere sich vielleicht noch ein wenig mehr Zeit für die zum Großteil sehr spannenden Angebote nehmen können.

So bot etwa Borussias Hauptsponsor eine neuartige digitale Torwand an, bei der es galt, beleuchtete Felder zu treffen. Die Besucher konnten auch ihre Schussgeschwindigkeit messen lassen oder versuchen, einen „Robo-Keeper“ zu überwinden. Präzision war beim Fußball-Billard gefragt. Vor allem bei den jüngeren Besuchern kamen die Aktionen gut an.

Das 70 000. Vereinsmitglied kommt aus den Niederlanden

Auf der Bühne wies der Vorsitzende Rolf Königs noch einmal darauf, dass Borussia jüngst zum familienfreundlichsten Verein der Bundesliga gewählt worden war. Und auch das 70 000. Mitglied wurde den Fans präsentiert: Dingeman Hoeben aus Venlo. „Wir fahren mit zehn Leuten zu fast jedem Heimspiel der Borussia. Da kann in den Niederlanden kein Verein mithalten, was hier abgeht“, sagte er.

Zu den Höhepunkten gehörten die Interviews mit den Spielern. Josip Drmic sagte, eine solche Eröffnung in Leverkusen nicht erlebt zu haben, und stimmte gemeinsam mit seinem Schweizer Landsmann Granit Xhaka die „Elf vom Niederrhein“ an.

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