Museum Abteiberg zeigt „Lonelyfingers“.

Ausstellung
„Lonelyfingers“ zeigt Stücke, die Künstler inspirierten.

„Lonelyfingers“ zeigt Stücke, die Künstler inspirierten.

Jörg Knappe

„Lonelyfingers“ zeigt Stücke, die Künstler inspirierten.

Mönchengladbach. Es sind auch in der Kunst öfters die kleinen Dinge, die eine große Wirkung haben: Eine winzig kleine eiserne Hand, eine Porzellanhand und eine Mappe mit Zeichnungen sind als Fundstücke Auslöser für eine außergewöhnliche Ausstellung, die seit Sonntag im Museum Abteiberg gezeigt wird.

Nach Angaben von Museumdirektorin Susanne Titz „handelt es sich hier nicht um Kunst, sondern um das, was Künstler beschäftigt“.

In dem vom Australier Tom Sloan mit zwei großen Holzregalen designten Raum sollen sich die Ausstellungsbesucher dabei wie in einem Salon fühlen, so Titz weiter. Ein Salon, in dem 150 Objekte von zwölf internationalen Künstlerinnen und Künstlern verteilt sind und die im Rahmen der neuen Wechselausstellung „Lonelyfingers – Konversationsstücke“ ein Gespräch zwischen Künstler und Publikum anregen sollen.

Die Idee ist eine kubanisch-sächsische Co-Produktion

Die Idee stammt von dem in Düsseldorf lebenden kubanischen Künstler Diango Hernández und der gebürtigen Dresdnerin Anne Pöhlmann. An sieben Sonntagen lädt das Museum Abteiberg jeweils um 16 Uhr zu Konversationen mit Künstlern bei Kaffee und Kuchen ein. Die anwesenden Künstler werden über ihre Objekte und Funde erzählen, aber auch Einblicke in ihren Arbeitsprozess gewähren. (jek)

Die Ausstellung läuft bis zum 2. Juni. Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags 11 bis 18 Uhr.

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