Das Geld dafür hat das Prinzenpaar während der Session gesammelt.

Das Geld dafür hat das Prinzenpaar während der Session gesammelt.
Symbolischer Spatenstich mit (v.l.) Barbara Vetter von der Gawo GmbH, Uwe Bohlen von der Awo, Ulrich Lindner vom Tiergartenverein, Katrin Ernst vom Tierpark und dem Prinzenpaar Niersia Barbara und Prinz Norbert I.

Symbolischer Spatenstich mit (v.l.) Barbara Vetter von der Gawo GmbH, Uwe Bohlen von der Awo, Ulrich Lindner vom Tiergartenverein, Katrin Ernst vom Tierpark und dem Prinzenpaar Niersia Barbara und Prinz Norbert I.

HPR

Symbolischer Spatenstich mit (v.l.) Barbara Vetter von der Gawo GmbH, Uwe Bohlen von der Awo, Ulrich Lindner vom Tiergartenverein, Katrin Ernst vom Tierpark und dem Prinzenpaar Niersia Barbara und Prinz Norbert I.

Das Gehege der Meerschweinchen im Odenkirchener Tierpark sieht nicht besonders ansehnlich aus. Die kleine Eisenbahn fährt nicht und der Stall der Tiere ist verschwunden. Die Nager leben in einem der ältesten Gehege und das sieht man auch ganz deutlich. Es muss dringend etwas getan werden. Für das nötige Kleingeld hat das Prinzenpaar gesorgt. Prinz Norbert I. und Niersia Barbara verzichteten während der Session traditionell auf Geschenke und sammelten stattdessen Geld für die Meerschweinchen. Nun konnten die Tollitäten rund 16 250 Euro übergeben.

Es bleibt auch noch Geld für ein Freigehege für die Kaninchen übrig

„Das Geld ist mehr als genug und es bleibt noch etwas übrig. Den Rest investieren wir in ein Freigehege für die Kaninchen. Das ist nämlich das nächste Projekt, das wir angehen möchten“, sagt Tiergartenleiterin Katrin Ernst.

Baufällig war vor allem der Stall der Meerschweinchen. Hinzu kam, dass er umständlich in der Handhabung war. „Den Deckel des Hauses mussten mehrere Mitarbeiter öffnen, so schwer war er. Richtig an die Tiere heran kam man aber trotzdem nicht und man musste in den Stall hineinkriechen. So konnte man die Zucht auch nicht richtig kontrollieren“, sagt Katrin Ernst. Außerdem waren die Meerschweinchen in ihrer Hütte nicht zu sehen. Das alles ändert sich nun. Fenster ermöglichen es zum Beispiel, die Tiere immer zu beobachten.

Der symbolische Spatenstich ist erfolgt. Wann es mit den Bauarbeiten, zu denen auch die Instandsetzung der Modelleisenbahn im Gehege gehört, losgeht, steht noch nicht fest. „Wir möchten aber im Herbst damit fertig sein“, kündigt Katrin Ernst an.

„Eine Spende in dieser Höhe ist sehr selten und entlastet unseren Etat“, sagt Ulrich Lindner, der Vorsitzende des Tiergartenvereins. „Wir haben gemerkt, dass unsere Sammelaktion richtig gut ankam. Viele Privatleute und Karnevalsgesellschaften haben sich beteiligt und auch einige Firmen“, erzählte Niersia Barbara.

Umgesetzt werden die Arbeiten am Gehege von der Gawo GmbH, einem Tochterunternehmen der Awo. Darin beschäftigt der Wohlfahrtsverband Arbeitslose und ermöglicht ihnen den Einstieg in die Berufswelt.

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