Unter dem Motto „Straight outta space“ gibt es zum zehnten Mal Designerstücke, Außergewöhnliches und Kreatives. 160 Aussteller sind dabei.

Unter dem Motto „Straight outta space“ gibt es zum zehnten Mal Designerstücke, Außergewöhnliches und Kreatives. 160 Aussteller sind dabei.
So ähnlich wie hier 2016 sieht die Halle mit Ständen gefüllt aus.

So ähnlich wie hier 2016 sieht die Halle mit Ständen gefüllt aus.

Rakäthe – so heißt der Infostand, den Myriam Topel (l.) und Nicole Schlürensauer gebastelt haben. Schließlich heißt das Motto „Claus – straight outta space“. Am Wochenende wird es dann nicht mehr so leer sein.

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So ähnlich wie hier 2016 sieht die Halle mit Ständen gefüllt aus.

Es ist tatsächlich bereits der zehnte Claus-Markt, der am Samstag und Sonntag in den SMS-Businesspark an der Blumenberger Straße lockt. Und in diesem Jahr ist noch mehr Platz für all die kreativen Menschen aus ganz Deutschland, die ihre originellen Waren an insgesamt 160 Ständen anbieten. „Wir hatten noch nie so viele Aussteller“, sagen Myriam Topel und Nicole Schlürensauer, die den Claus-Markt erfunden haben und jedes Jahr mit der aufwendigen Organisation beschäftigt sind. Im ersten Jahr waren es gerade einmal 15 Anbieter. „Früher hatten wir erstaunlich wenige Anbieter aus Mönchengladbach und der Region“, sagt Topel: „Inzwischen melden sich immer mehr bei uns. Die Szene hat sich entwickelt, die Mönchengladbacher werden zunehmend kreativ.“

„Es gibt Kerzen, die nach Räucherspeck oder Whisky riechen.“

Nicole Schlürensauer, Organisatorin

Wochenlang schon schuften die beiden Frauen in der riesigen Maschinenhalle. „Man hat uns diesmal eine noch größere Fläche zur Verfügung gestellt.“ Topel und Schlürensauer sind begeistert von der großen Hilfe, die ihnen Josef Hellenbrand und André Rahmen von der SMS-Geschäftsführung leisten. „Die Halle wird komplett leergeräumt. Egal, was wir brauchen – Wasser, Strom, sonst was: Sie kümmern sich umgehend um alles.“ Und dann sind da die vielen Greta- und Claus-Fans, die den beiden helfen.

Selbstgemachtes, Upcycling und Designerstücke werden auf dem Claus-Markt angeboten. Für Männer etwa gibt es spezielle Kerzen. „Die riechen nach Räucherspeck oder Whisky“, verrät Schlürensauer. Außerdem Spiele aus alten Skateboards, Socken die auch einzeln funktionieren, Lampen aus Autoteilen, Außerirdische. Schließlich ist das Motto in diesem Jahr „Claus – straight outta space“. Da passt es perfekt, dass das Team von der Filmfiguren-Ausstellung reichlich Deko geliefert hat.

Und es wird kulinarisch. Die Kompotterie ist da, es gibt den Husch-Husch-Zaubertrank, die Schokoschurken sind vor Ort, die Crunchy Queen, die Backliebe. Und dann ist da auch noch das Rahmenprogramm, das vom Versorger NEW komplett gesponsort wird: Das Team Craft hält Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bereit, der Museumsverein hat wieder einen Mal- und Bastelstand vor Ort. Es wird für jeden etwas Passendes zu finden sein.

Nicole Schlürensauer und Myriam Topel wünschen sich, dass möglichst viele Gäste mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln kommen. Die Linie 17 hält direkt vor der Tür. In den vergangenen Jahren war es am Samstagvormittag sehr voll in der Halle und der Parkplatz gegenüber noch vom wöchentlichen Flohmarkt belegt. Der baut um 13 Uhr ab, danach sollte es keine Probleme mehr geben.

» Claus-Markt, SMS-Businesspark, Blumenberger Straße 143-145, am Samstag, 9. Dezember, von 11 bis 20 Uhr; am Sonntag, 10. Dezember, von 11 bis 19 Uhr. Eintritt: 5 Euro.

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