Eine Gladbacher Erfindung für sauberes Teetrinken.

Joachim Lüpges ist für die Vermarktung im Betrieb zuständig.
Joachim Lüpges ist für die Vermarktung im Betrieb zuständig.

Joachim Lüpges ist für die Vermarktung im Betrieb zuständig.

Knappe

Joachim Lüpges ist für die Vermarktung im Betrieb zuständig.

Mönchengladbach. Immer mehr Deutsche entdecken das Teetrinken für sich. Jeder Deutsche konsumiert im Schnitt 26 Liter Tee im Jahr. Dabei stößt man im Gebrauch mit dem Teebeutel immer wieder auf lästige Probleme: Das Etikett am Ende des Bändchens fällt mit in die Tasse, beim Herausfischen des Beutels verbrennt man sich die Finger, beim Ausdrücken des Beutels entsteht eine große Sauerei, der tropfende Beutel sieht neben der Tasse unappetitlich aus.

Durch einen Schlitz kann man das Teebeutel-Bändchen ziehen

Diese Probleme hat auch die Objektdesignerin Denise Lüpges (33) erkannt – und nun gelöst: Die leidenschaftliche Teetrinkerin stört laut ihrem Bruder Joachim Lüpges „alles Mögliche, was nicht ordentlich funktioniert“. Sie wolle Dinge verbessern – so auch das „Gematsche“ mit dem Teebeutel.

Darum erfand die Mönchengladbacherin einen speziellen Teedeckel, den „teatop“. Er sieht aus wie ein Bierdeckel mit zwei Flügeln. Ist das Wasser gekocht, legt man ihn auf den Tee. Somit dient er als Wärme- und Aromaschutz. Durch einen Schlitz kann man das Teebeutel-Bändchen ziehen – das Etikett fällt also nicht ins Wasser. Problem eins ist gelöst. Nachdem der Tee gezogen hat, kann der Teetrinker den Beutel mit dem Deckel ausdrücken und neben der Tasse platzieren.

„Das Ganze ist hygienischer und sieht ästhetischer aus“, sagt Joachim Lüpges, der für den Verkauf des Produktes zuständig ist. „Es gibt zwar tausende Teepressprodukte, aber kein Produkt, das einzeln und ohne Hilfsmittel funktioniert“, erklärt der 36-Jährige den Unterschied zu anderen Produkten.

In der Winterkollektion gab es Schneeflocken auf dem Deckel

Den „teatop“ gibt es in zwei Versionen – der „Home-Version“ und der „Bar-Version“. Die Version für zu Hause ist ein Mehrwegprodukt, das auch in die Spülmaschine gesteckt werden kann. Die „Außerhaus-Version“ ist aus Karton. Die „Home-Version“ gibt es in 24 Designs und 15 Farben – von orange über pink bis zu grün. Besondere Gestaltungen gab es zum Valentinstag mit Herzen und „I love you“-Beschriftung, im Winter gab es eine Kollektion mit Schneeflocken. Besonders stolz sind Denise und Joachim Lüpges auf den Bierdeckelcharakter ihrer Erfindung: „Nachdem sowohl Bierdeckel als auch Teebeutel in Deutschland erfunden wurden, haben wir jetzt den Teedeckel entwickelt.“ Der Teedeckel kann im Online-Shop bestellt werden, er kostet fünf Euro.

www.teatop.eu

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