Noch hat der Stadtverband der Partei nur elf Mitglieder. Das soll sich bald ändern.

Herbert Kampmann, Vorsitzender des Zentrum-Stadtverbandes.
Herbert Kampmann, Vorsitzender des Zentrum-Stadtverbandes.

Herbert Kampmann, Vorsitzender des Zentrum-Stadtverbandes.

Siemes

Herbert Kampmann, Vorsitzender des Zentrum-Stadtverbandes.

Mönchengladbach. Die neue ist zugleich eine alte: Die Deutsche Zentrumspartei rühmt sich, Deutschlands älteste Partei zu sein. Nun versucht sie, aus der die CDU/CSU hervorging, ein Comeback auf der politischen Bühne.

In Mönchengladbach existiert seit kurzem wieder ein Stadtverband. Groß ist sie noch nicht, die neue Partei. Gerade mal elf Mitglieder zählt sie in Mönchengladbach, aber man hofft auf ein schnelles Wachstum. Bis zur Kommunalwahl will man in der Lage sein, alle 33 Wahlbezirke mit Kandidaten besetzen zu können.

Auf die Frage, wozu man die neue Partei eigentlich brauche, gibt der Vorstand mehrere Antworten. "Die Parteien, die in dieser Stadt bisher die Verantwortung hatten, haben nicht gut gearbeitet", erklärt Herbert Kampmann, der Parteivorsitzende. "Wir wollen eine Alternative bieten." Zum anderen gebe es eine Politikverdrossenheit in Mönchengladbach, die das Zentrum aufbrechen möchte. "Die Bürger sollen nicht erst beteiligt werden, wenn sie protestieren wie im Fall Giesenkirchen 2015 oder dem Café Pflaster in der Brucknerallee", betont Pressesprecher Alexander Bach.

Die Bürger sollen sich wieder aktiv in die Politik einbringen

"Wir haben zu den unterschiedlichen Themengebieten Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, an denen die Bürger sich beteiligen und in die sie Themen einbringen können." Er vermisse in Mönchengladbach die Lust am Leben, am Arbeiten und an der Beteiligung an der Politik. Die Wähler aus dem Schmollwinkel herauszuholen und sie zu einer aktiven Beteiligung an der Politik und an der kommenden Kommunalwahl zu motivieren, ist daher erklärtes Ziel der neuen Partei.

Politisch sieht sich das Zentrum in der Mitte - der Name ist Programm. Christlich, demokratisch und sozial sind die Schlagworte, mit denen sich die Partei selbst beschreibt. In Mönchengladbach hat sich die Gruppe außerdem auf die Fahnen geschrieben, die Politik so zu gestalten, dass sich die Bürger mehr mit ihrer Stadt identifizieren können. "Bisher fehlt so etwas wie eine Gladbacher Identität", bedauert Kampmann. Am Donnerstag, 26.Februar; lädt der Stadtverband zu einer ersten Mitglieder- und Interessentenversammlungab 19 Uhr in den Gewölbekeller des Hauses Erholung ein.

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