Peter Rütten, Comedian aus Rheydt und ehemaliger Chefautor von Harald Schmidt.

Peter Rütten nimmt sich in seiner Show B-Movies vor.
Peter Rütten nimmt sich in seiner Show B-Movies vor.

Peter Rütten nimmt sich in seiner Show B-Movies vor.

Tele 5

Peter Rütten nimmt sich in seiner Show B-Movies vor.

Mönchengladbach. 13 Fragen an Peter Rütten, Comedian aus Rheydt und ehemaliger Chefautor von Harald Schmidt.

1. Wie lautet Ihr Lebensmotto?

Peter Rütten: Lebe stets so, dass sich ein Motto erübrigt.

2. Welches Talent besäßen Sie gerne?

Rütten: Oh Gott, fehlt mir etwa doch noch eins von diesen Dingern? Gut, also dann hätte ich gerne das Talent, objektiv untalentierte Menschen, die sich subjektiv für hochtalentiert halten, besser zu ertragen

Peter Rütten wurde am 30. Juni 1962 als zweites Kind von Elisabeth und Will Rütten in Rheydt geboren. Zu Beginn seiner Karriere schrieb er viele Sketchbeiträge für „Die Dirk Bach Show“ und „RTL Samstag Nacht“. 1995 wurde Rütten Chefautor bei der Late Night Show mit Thomas Koschwitz, zwischen 1998 und 2003 bei der Harald Schmidt Show.

Donnerstagabend, 22.15 Uhr, Tele 5, startet seine neue Sendung „Die schlechtesten Filme aller Zeiten“. Gemeinsam mit Komiker Oliver Kalkofe wagt sich Rütten an zwölf Freitagen in cineastische Abgründe vor, die seriöse Filmkritiker bislang scheuten. Zum Auftakt geht es heute mit „Supershark“ los.

3. Was macht Ihnen eine Gänsehaut?

Rütten: Positiv: Meine Kinder laut und unbeschwert lachen zu hören. Ein unerwarteter Kuss meiner tollen Frau. Das Great Barrier Reef durch die Taucherbrille zu bestaunen. Negativ: Psychopathen, durchgeschepperte Fanatiker und andere, empathielose Arschlöcher.

„Das Great Barrier Reef durch die Taucherbrille zu bestaunen, bereitet mir Gänsehaut.“

4. Welche Leistung bewundern Sie besonders?

Rütten: Das 7:1 gegen Inter Mailand von 1971, das 12:0 gegen Borussia Dortmund 1978 und den 4. Platz in der Saison 2011/12.

5. Mit wem würden Sie gerne essen gehen?

Rütten: Mit Alan Simonsen, Johan Cruyff, Donald Fagen und Prince. Und zwar genau in der Kombination.

6. Was finden Sie überflüssig?

Rütten: Facebook, Botox und aggressiv-doofes Fernsehen.

7. Was ist Ihr Lieblingsbuch?

Rütten: Erhöhe bitte auf drei. Owen Meany, Geschichte eines Deutschen und Der Herr der Ringe.

8. Ergänzen Sie bitte: Mönchengladbach ist. . .

Rütten: Die Geburtsstadt von Günther Netzer, Heinz Sielmann und Walter Moers. Kann also so verkehrt nicht sein. Gut, einen Goebbels müssen wir da natürlich abziehen.

9. Wohin ging Ihre schönste Reise?

Rütten: Erhöhe auf drei. Nach Australien, Argentinien und Sardinien. Reimt sich zwar, ist aber so.

10. Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Rütten: Rheinischer Sauerbraten, argentinisches Filetsteak und Pasta in allen nur denkbaren Spielarten.

11. Wofür geben Sie meist zu viel Geld aus?

Rütten: Für US-Fernsehserien und Sonnenbrillen (weil ich letztere immer irgendwie verliere).

12. Welchen Traum haben Sie noch?

Rütten: Ganz bescheiden: Eine deutsche TV-Serie in der Qualität von „Die Sopranos“ zu schreiben, zu inszenieren, zu produzieren und die Hauptrolle zu spielen.

13. Welchen Geheimtipp haben Sie für Besucher von Gladbach?

Rütten: Naja, Geheimtipp wird schwierig, aber ich würde sagen: Unbedingt Schloss Rheydt besuchen, ist einfach wirklich romantisch. Und unbedingt im „La Pampa“ ein Steak essen gehen.

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