Das Gymnasium Am Geroweiher ist eine Kooperation mit einem Kölner Konzern eingegangen.

Schule
Ralf Gesthuisen (hinten) mit Schülern und Lehrern des Gero. Knappe

Ralf Gesthuisen (hinten) mit Schülern und Lehrern des Gero. Knappe

Jörg Knappe

Ralf Gesthuisen (hinten) mit Schülern und Lehrern des Gero. Knappe

Mönchengladbach. Nina und Alina halten die Glykose-Lösung auf Temperatur. „Sie muss wärmer als 35 Grad sein, damit unser Experiment klappt“, sagt die 16-jährige Nina. Beide Mädchen haben die Chemie AG am Gymnasium Am Geroweiher belegt und freuen sich, mit dem Experiment den Startschuss zur Kooperation der Schule mit dem Ineos-Konzern Köln geben zu können. Sie wurde am Dienstag vertraglich besiegelt.

Am Donnerstag geht es mit einer Werksbesichtigung los

Schon am Donnerstag wird die AG und ihr Leiter, Robert Mirz, die Fahrt zum Werk antreten, wo eine Betriebsbesichtigung und Gespräche mit Mitarbeitern organisiert sind. „Ich finde es toll, dass wir die Gelegenheit haben, den Arbeitsalltag eines Chemikers kennenzulernen“, sagt Mirz.

Damit wird das Gymnasium seinem Ruf als Siegel-Schule (Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung, für die sie von der Stadt ausgezeichnet wurde) gerecht. Nina freut sich ebenfalls auf diese Gelegenheit. „Chemie würde mich auch als Leistungskurs interessieren“, sagt sie.

Zu der Zusammenarbeit kam es auf Initiative von Bärbel Schilling, Chemielehrerin und zuständig für die Berufsorientierung der Schule, und Ralf Gesthuisen, Manager bei Ineos und Schülervater. „Wir wollen das Interesse für Chemie wecken und das Verständnis dafür fördern“, sagt er. „Und natürlich geht es auch darum, qualifizierten Nachwuchs zu bekommen.“ Ineos beschäftigt am Standort Köln 2000 und weltweit 15 000 Mitarbeiter in der Rohöldestillation.

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