Das Topspiel steigt bei der Spielvereinigung Odenkirchen.

Der Viersener Coach Willi Kehrberg fordert einen Sieg gegen Rheydt. (DJ)
Der Viersener Coach Willi Kehrberg fordert einen Sieg gegen Rheydt. (DJ)

Der Viersener Coach Willi Kehrberg fordert einen Sieg gegen Rheydt. (DJ)

Jochmann, Dirk (dj)

Der Viersener Coach Willi Kehrberg fordert einen Sieg gegen Rheydt. (DJ)

Mönchengladbach/Viersen. Khaled Daftari ist bemüht, nicht schon vor dem Anpfiff zu viel Schärfe ins Spiel zu bringen. „Das echte Stadtderby ist doch das zwischen dem 1. FC und dem Rheydter SV“, sagt der Co-Trainer des 1. FC Mönchengladbach vor der Partie bei der Spielvereinigung Odenkirchen 05/07. Doch auch wenn beim Treffen der beiden Nachbarn in der Fußball-Landesliga nur von einem „kleinen Derby“ gesprochen werden kann, ist Sonntagnachmittag schon alleine aus tabellarischer Sicht für genügend Zündstoff gesorgt. Der 1. FC liegt auf Rang sechs derzeit zwei Punkte hinter den zweitplatzierten Odenkirchenern und fünf Punkte hinter Spitzenreiter Kleve.

Der 1. FC Mönchengladbach will nicht weiter an Boden verlieren

Für die Westender gilt es, nicht weiter an Boden zu verlieren. „Natürlich wollen wir die Lücke nicht größer werden lassen“, betont Daftari, der seine Elf aufgrund der Personallage jedoch in der Außenseiterrolle sieht. Michael Kersten fällt wegen einer schwerwiegenden Schulterblessur definitiv aus. Hinter den Einsätzen von Jan Eckhardt und Phillip Reichartz stehen Fragezeichen. Auch bei der Spielvereinigung ist der Einsatz von Urlauber Thorben Schmitt und des angeschlagenen Tojägers Ferdi Berberoglu ungewiss. Ungeachtet dessen sorgt das vom Aufsteiger ausgegebene Saisonziel „Klassenerhalt“ bei Khaled Daftari für ein leichtes Schmunzeln. „Das ist eine hervorragend besetzte Landesliga-Mannschaft.“

Diesen Status hat der Rheydter SV in dieser Saison ganz sicher nicht. Immerhin durfte der „Spö“ nach dem ersten Saisonsieg am vergangenen Wochenende einmal durchatmen. Beim 1. FC Viersen stehen die Vorzeichen für Rheydt am Sonntag auch nicht so schlecht. Die Gastgeber müssen vor eigenem Publikum nach durchwachsenem Saisonstart punkten, der RSV kann in der Außenseiterrolle kontern. Viersen liegt mit bis dato fünf gesammelten Punkten weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Nach dem 2:4 in Straelen wurde auch Trainer Willi Kehrberg deutlich: „Wenn man Landesliga spielen will, darf man solche Fehler wie wir nicht machen.“ Ein Sieg im Derby gegen Rheydt ist für den FC Pflicht.

Der SV Lürrip wartet noch auf den ersten Saisonsieg. Nach fünf Partien stehen für das Team von Damir Knezovic drei Remis und zwei Niederlagen zu Buche. Um diese matte Bilanz aufzupolieren, wird sich der SVL am Sonntag mächtig Strecken müssen. Denn zu Gast ist der noch ungeschlagene Tabellendritte VSF Amern.

Für den ASV Süchteln läuft die Saison nicht wie erhofft. Dass der letztjährige Aufsteiger nach den vielen Abgängen nicht wieder oben mitspielen würde, war den Verantwortlichen vor der Saison klar. Doch auf etwas mehr als vier Punkte aus fünf Partien hatte man schon gehofft. Vor allem das 0:2 am vergangenen Spieltag gegen Wachtendonk-Wankum erzürnt den Leiter der Fußball-Abteilung, Sven Berx: „Das war ein Sechs-Punkte-Spiel gegen ein Team auf Augenhöhe. Wir haben einen völlig blutleeren Auftritt hingelegt.“ Die verlorenen Punkte soll sich die Mannschaft jetzt bei Fichte Lintfort zurückholen. „Die habe ich beim 1:1 in Fischeln gesehen. Das müssen wir gewinnen, weil es wieder ein Gegner auf Augenhöhe ist. Solche Spiele müssen wir für uns entscheiden, wollen wir die Klasse halten“, so Berx.

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