1. FC verliert gegen Regionalligist Wuppertal mit 3:5.

Viersen. Zum sportlichen Höhepunkt des Jahres zog der 1. FC Viersen ein Ass aus dem Ärmel. Mit dem Ex-Profi Lawrence Aidoo in der Startelf trat der Fußball-Niederrheinligist am Mittwoch Abend im Viertelfinale des Niederrheinpokals gegen den Regionalligisten Wuppertaler SV an.

Der frühere Mönchengladbacher Borusse Aidoo hatte sich rund zwei Monate lang in Viersen fit gehalten und erst kurz vor dem Anpfiff die Spielberechtigung erhalten. Bei seinem Pflichtspieldebüt führte sich der 28-Jährige auch gleich glänzend ein. Doch Aidoos Treffer in der 43. Minute änderte nichts am erwarteten Pokal-Aus der Viersener.

Trainer Mitschkowski ärgert sich über eine verschlafene erste Hälfte

Trotz starker Leistung im zweiten Abschnitt unterlag das Team von Frank Mitschkowski dem favorisierten WSV vor 400 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz in Nettetal mit 3:5 (1:4). "Leider haben wir die erste Hälfte verschlafen", ärgerte sich Mitschkowski, "denn nach der Pause konnte man sehen, was möglich gewesen wäre." Nach Blitzstart und frühem Tor durch Silvio Pagano legte Wuppertal kurz vor dem Seitenwechsel einen Zwischenspurt ein. Binnen sechs Minuten erhöhten die Ex-Borussen Bekim Kastrati (32.), Jerome Assauer (36.) sowie Michael Holt (38.) auf 4:0. Mit seinem Anschlusstor hauchte Aidoo dem 1.FC neuen Mut ein.

Auch Kastratis zweiter Treffer (71.) schockte Viersen nicht. Der eingewechselte Nando di Buduo (74.) sowie Sercan Salgin (81.) brachten den immer mutiger werdenden Außenseiter noch einmal auf 3:5 heran. Am Ende reichte es aber trotz weiterer Chancen nicht zur Sensation. Mit dem Auftritt seiner Elf und dem Einstand des neuen Stars war Mitschkowski dennoch zufrieden. "Lawrence ist noch nicht bei 100 Prozent. Wenn er erst einmal richtig fit ist, wird er uns einen enormen Schub geben", so der Viersener Coach.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer