Die Initiative Borussia und die Mitgliederoffensive finden keinen gemeinsamen Nenner.

Mönchengladbach. Während die Gladbacher Profis morgen in der Fußball-Bundesliga gegen Leverkusen ihr nächstes „Endspiel“ im Abstiegskampf bestreiten, rumort es hinter den Kulissen des Klubs weiter.

Eine Zusammenarbeit zwischen den Kritiker-Vereinigungen „Initiative Borussia“ und „Mitgliederoffensive 2007/2011“, die jeweils für die Mitgliederversammlung im Mai mehrere Satzungsänderungen eingereicht haben, ist gescheitert.

Nach einem gemeinsamen Gespräch teilte die „Initiative“ nun in einer Pressemitteilung mit, dass die „Offensive“ in Person von Kopf Michael Weigand, einem Gladbacher CDU-Politiker, zu keinerlei Zusammenarbeit bereit sei. „Ginge es nach dem Willen der Offensive“, behauptet Initiative-Sprecher Norbert Kox (Aufsichtsrat im Talanx-Konzern), bliebe das heutige Präsidium um den ehrenamtlichen Präsidenten Rolf Königs noch zwei weitere Jahre im Amt. Dies wolle man nicht mittragen.

Kox und Co. streben eine Entmachtung von Königs an. Es gelte zudem, das „traurige Duo“ – gemeint sind Trainer Michael Frontzeck und Sportdirektor Max Eberl – abzulösen. Derweil sieht Weigand, der sich als Vertreter der Mitglieder und Fans bezeichnet, keinen Grund, auf die Initiative zuzugehen.

Man wolle den Verein nicht personell umkrempeln, man strebe auch keine Revolution, sondern Reformen an. „Ich sehe da kein Einigungspotenzial zwischen uns und der Initiative“, sagte Michael Weigand gestern Abend auf WZ-Nachfrage.

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