Der Coach der Borussia vermisst Tempo.

Mönchengladbach. Lucien Favre (Trainer Borussia): Es war ein schweres Spiel, Wolfsburg war sehr gut organisiert, sie standen sehr kompakt, wir haben nicht viele Lücken gefunden. Das Tempo hat teilweise gefehlt und wir hätten mehr flache Bälle spielen müssen. Am Ende kann ich mit dem Punkt gut leben. Das 0:0 werte ich keinesfalls als Rückschlag.

Felix Magath (Trainer VfL Wolfsburg): In der 1. Hälfte haben wir aus meiner Sicht zu viel Respekt gezeigt vor den Gladbachern, die natürlich eine klasse Saison spielen. Aber das darf nicht dazu führen, dass wir vor Ehrfurcht erstarren. Wir haben zwar defensiv gut gestanden, aber nicht energisch genug nach vorne gespielt. Das haben wir in der 2. Hälfte besser gemacht, da haben waren wir druckvoller und hätten aus meiner Sicht einen Sieg verdient gehabt.

Max Eberl (Sportdirektor Borussia): Kein Vorwurf an Marco Reus. So etwas kann passieren, und man darf auch nicht vergessen, dass auch die Wolfsburger ein paar gute Gelegenheiten hatten, sodass das Unentschieden am Ende ein gerechtes Ergebnis ist.

Mike Hanke (Spieler Borussia): Wir haben nicht schlecht gespielt, und teilweise auch guten Fußball gezeigt. Doch man muss anerkennen, dass die Wolfsburger sehr kompakt standen. Trotzdem wollten wir natürlich unbedingt gewinnen und sind daher ein wenig enttäuscht. Aber wir haben jetzt noch 14 Partien vor der Brust, es ist noch alles drin. Unser Ziel ist, so lange wie möglich oben dranzubleiben. AM

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