Trotz des tollen Starts von Rhenania Hinsbeck bleibt Trainer Thomas Neber bescheiden.

wza_1500x851_727979.jpeg
Mit dieser Mannschaft geht Fußball-Bezirksligist Rhenania Hinsbeck in die Saison. Trainer Thomas Neber (obere Reihe 1.v.l.) sieht trotz des 6:0-Siegs gegen den BV Union Krefeld Verbesserungsbedarf.

Mit dieser Mannschaft geht Fußball-Bezirksligist Rhenania Hinsbeck in die Saison. Trainer Thomas Neber (obere Reihe 1.v.l.) sieht trotz des 6:0-Siegs gegen den BV Union Krefeld Verbesserungsbedarf.

Andreas Smeets

Mit dieser Mannschaft geht Fußball-Bezirksligist Rhenania Hinsbeck in die Saison. Trainer Thomas Neber (obere Reihe 1.v.l.) sieht trotz des 6:0-Siegs gegen den BV Union Krefeld Verbesserungsbedarf.

Nettetal. Mit einem Paukenschlag ist Rhenania Hinsbeck am ersten Spieltag der Fußball-Bezirksliga an die Tabellenspitze gestürmt. Mit 6:0 wurde BV Union Krefeld im Heimspiel am Höhenweg vom Feld gefegt.

Trainer Thomas Neber ist angesichts des Traumstarts glücklich, warnt aber vor übertriebenen Erwartungen für die Saison. "Unser Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt", stellt der Übungsleiter der Rhenanen klar.

Gegen die Seidenstädter machten Janosch Derendorf (2), Konrad Haehnel (2), sein Bruder Martin und Kapitän Tim Weyers das halbe Dutzend voll. Doch auch die sechs Treffer seiner Mannschaft stellen den Trainer nicht vollends zufrieden. N eber hadert mit der Chancenverwertung seiner Elf. Das sei schon in der vergangenen Spielzeit das große Manko gewesen.

"Gegen Union hätten wir schon nach 20 Minuten mit 3:0 führen müssen", so der Trainer. Verbesserungsmöglichkeiten sieht er auch in der neuen Dreierkette: "Da haben wir noch eine Menge Arbeit vor uns."

Die Hinsbecker setzen auf Verstärkung aus dem eigenen Lager

So bleibt das ausgegebene Saisonziel der Rhenania der Verbleib in der Bezirksliga. Dafür wurden vor der neuen Saison zwei Spieler von Union Nettetal verpflichtet. Torwart Michael Viethen bewies schon gegen Krefeld seine Klasse.

Auch sein Bruder Moritz soll dem Kader eine neue Qualität verleihen. Ansonsten setzt man auf Kräfte aus dem eigenen Verein. Janosch und Frederik Derendorf, Christian Kleinings, Stefan Sobek und Keeper Jonas Grauwinkel rückten aus der zweiten Mannschaft auf. Patrick Pollmanns schaffte den Sprung aus der A-Jugend.

Am kommenden Sonntag wartet ein schwerer Brocken auf die Rhenanen. Im Auswärtsspiel bei Anadolu Krefeld muss die Frühform bestätigt werden, will die Mannschaft mit etwas Zählbarem die Heimfahrt antreten.

"Die türkischen Mannschaften sind oft spielstark und haben viele gute Einzelspieler. Mit einem Punkt wäre ich schon zufrieden", stapelt Neber tief.

Für ihn gehört Anadolu zu einer Reihe von Teams, die am Ende das Aufstiegsrennen unter sich ausmachen könnten. Zu diesem Favoritenkreis zählt er auch den Linner SV, Preussen Krefeld, TSF Bracht und den VfL Willich.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer