Bernward Franke

Krefeld. Bei den Nordrhein-Jugend-Meisterschaften in Krefeld hat der 16-jährige Rheydter Benjamin Weßling nahezu „das Unmögliche“ geschafft. Im strömenden Regen bei lediglich 15 Grad gewann er am Sonntagnachmittag nicht nur den Meistertitel im Weitsprung, sondern schaffte auch mit der Weite von 6,93 Metern die Norm für seine Heimspiel-DM (20. bis 22. Juli).

„Regen ist mein Wetter“, hatte er schon vor dem Weitsprung-Finale gesagt und war gleich mal mit 6,64 Metern in Führung gegangen. Doch die Konkurrenz konterte, in der letzten Runde lag er „nur“ auf dem Bronzeplatz, ohne DM-Norm wie schon am Vortag bei der Titelverteidigung im Dreisprung (13,13 m) und beim 400-Meter-Hürden-Lauf (59,79 Sekunden/Sechster). Und bei den schlechten äußeren Bedingungen war an Rekordsprünge kaum zu denken.  Dann übernahm Jakob Roth (Dormagen) mit 6,88 Metern die Führung und Benjamin kam als Letzter dran und sprang mit 6,93 Metern so weit wie noch nie.

Am Tag zuvor – bei erheblich besseren Witterungsbedingungen – hatte schon Sarah Schmidt (LAZ Mönchengladbach) den 800-Meter-Lauf (U 18) in 2:11,86 Minuten (U 18-DM-Norm) gewonnen und kann sich ebenfalls auf ein „Heimspiel“ bei der Jugend-DM freuen.

Nicht aber Laura Laermann (LG Mönchengladbach). Die 19-Jährige gewann am Sonntag den 1500-Meter-Lauf (U 20) in 4:54,34 Minuten mit großem Vorsprung, ihr fehlen aber noch wenige Hundertstel zur DM-Norm. Bis zum 4. Juli muss sie es noch schaffen, dann ist Meldeschluss. B.F.

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