Der Porsche-Fahrer erholt sich von seinem Unfall bei der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft.

Willich. Die gute Nachricht vorneweg: Christian Seewaldt befindet sich auf dem Weg der Besserung. Ihm geht es den Umständen entsprechend gut - doch was war mit dem Porsche 997 GT3 Cup von AGON Motorsport in der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft eigentlich passiert?

Die Mannschaft, die vom Porsche Zentrum Willich unterstützt wird, war beim fünften Lauf der Serie gut unterwegs, als bei beginnendem Regen Seewaldt auf einen zu überrundenden Wagen auflief und ihn kurz vor dem Karussell überholen wollte. Doch als Seewaldt neben dem kleineren Wagen war, zog der plötzlich rüber und schoss den Porsche regelrecht ab. "An der Stelle hat man mindestens 150 Sachen drauf", erklärte Techniker Tino Biederbick später.

Seewaldt hatte im Auto keine Chance. Der Porsche durchbrach die Leitplanke, überschlug sich und kam auf dem Dach zu liegen. Fahrer, die kurz darauf an der Unfallstelle vorbeikamen befürchteten Schlimmes, doch dank einer vorsichtigen und besonnenen Bergung konnten die Verletzungen in Grenzen gehalten werden.

Der Rennfahrer von AGON Motorsport brach sich nur den rechten Arm, was er den hohen Sicherheitsstandards von Porsche und der Langstreckenmeisterschaft zu verdanken hat.

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