St. Tönis. Seit Jahresbeginn gilt in der Leichtathletik weltweit eine unerbittliche neue Regel: Wer einen Fehlstart beim Laufen hinlegt, fliegt direkt raus und hat keine zweite Chance mehr.

Ausgerechnet an dieser neuen Regel scheiterte beim großen Neujahrs-Hallensportfest in der Düsseldorfer Leichtathletikhalle der 20-jährige Sebastian Dohm (DJK Teutonia St. Tönis) im 200-Meter-Lauf. Er zuckte einen Augenblick zu früh - und wurde von der Bahn gejagt.

Das passierte seinem jüngeren Bruder Christoph (17 Jahre) zum Glück nicht. Christoph wartete nicht nur beim 60-Meter-Finale den Schuss ab und schaffte als Vierter bei der A-Jugend sogar sehr gute 7,24 Sekunden und über 200 Meter als Siebter 23,40 Sekunden.

Volles Programm hatte der 18-jährige Nachwuchs-Zehnkämpfer Roman Stammes (DJK Teutonia St. Tönis) in Düsseldorf. Er wurde jeweils Drittter beim Stabhochsprung mit der Höhe von 3,50 m und beim Kugelstoßen mit der Weite von 12,31 m und schließlich 17. im 200-Meter-Lauf in 24,89 Sekunden.

Weitere Ergebnisse: Männliche Jugend B, 60 m: 15. Patrick Meier (St. Tönis) 7,95 Sek. (Vorlauf: 7,84). 200 m: 9. Meier 24,66 Sek. Hochsprung: 4. Benedikt Rieken (St. Tönis) 1,72 m. Weibliche Jugend B, 200 m: 14. Carolin Fichtner (S. Tönis) 27,95 Sek. Hochsprung: 14. Hannah Stapmanns (St. Tönis) 1,40 m. Kugelstoßen: 8. Stapmanns 8,46 m.

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