Nach seinem 25. Geburtstag flog das GHTC-Ass nach Neu Delhi.

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Im Eröffnungsspiel geht es für Menke am Montag gegen Korea.

Im Eröffnungsspiel geht es für Menke am Montag gegen Korea.

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Im Eröffnungsspiel geht es für Menke am Montag gegen Korea.

Mönchengladbach. Seinen 25. Geburtstag konnte er noch in heimischen Gefilden feiern. Doch nur einen Tag später startete Christoph Menke auf nach Indien in das Abenteuer "Hockey-Weltmeisterschaft". Der Mittelfeldspieler des Zweitligisten Gladbacher HTC gehört zum 20-köpfigen Aufgebot, das Bundestrainer Markus Weise für die Welttitelkämpfe in Neu Delhi (28. Februar bis 13. März) berufen hat.

Für den VWL-Studenten stellt das WM-Turnier das bisher größte sportliche Ereignis seiner Karriere dar. Logisch, dass sich Christoph Menke im Vorfeld besonders akribisch vorbereitete. Dazu gehörte beileibe nicht nur die Qualitätssicherung der eigenen Schläger. Mit seinem Zimmerkollegen aus Köln, Tobias Hauke, musste darüber hinaus auch eine klare Auswahl der mit ins Gepäck zu nehmenden Spielkonsolen getroffen werden.

Da die Sicherheitslage in Indien mit europäischen Verhältnissen nicht zu vergleichen ist, machen sich die deutschen Hockey-Cracks darauf gefasst, die wenigen freien Minuten im Hotel zu verbringen.

Die besondere Rolle der Gladbacher Frohnatur

Auf Christoph Menke, die stets gut gelaunte Frohnatur, dürfte während der WM deshalb auch eine besondere Rolle im Team zu kommen. "Ich habe zwischendurch immer mal einen Spruch auf den Lippen", will Menke mit guter Stimmung gegen den drohenden Lagerkoller ankämpfen. Doch nicht nur deshalb hat Markus Weise den Leistungsträger des GHTC nominiert. Der Bundestrainer weiß, dass er sich auf Christoph Menke zu 100 Prozent verlassen kann, wenn es ernst wird.

Ausfälle kann sich das deutsche Team in Indien auch nicht leisten. Nach dem studienbedingten Ausfall von "Superstar" Christopher Zeller setzt die DHB-Auswahl voll auf das Kollektiv. "Wir haben vielleicht nun keinen Akteur mehr, der ein Spiel alleine entscheiden kann. Aber dafür stimmt bei uns das Zusammenspiel und die Mischung aus verschiedenen Typen", sagt Menke. Im Eröffnungsspiel gegen Korea gilt es, dies am Montag unter Beweis zu stellen.

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