Das Team von Andrew Meredith verliert gegen Neuss (3:5) und Köln (7:11).

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Christoph Menke war es vorbehalten, das vorerst letzte Erstliga-Tor für den GHTC zu schießen.

Christoph Menke war es vorbehalten, das vorerst letzte Erstliga-Tor für den GHTC zu schießen.

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Christoph Menke war es vorbehalten, das vorerst letzte Erstliga-Tor für den GHTC zu schießen.

Mönchengladbach. Punktlos, aber mit Anstand haben sich die Herren des Gladbacher HTC aus der ersten Hallenhockey-Bundesliga verabschiedet. Zwar mühte sich die Mannschaft von Andrew Meredith auch im neunten und zehnten Anlauf vergeblich, den lange ersehnten ersten Saisonsieg einzufahren.

Aber immerhin gelang es dem GHTC in den abschließenden Partien gegen Schwarz-Weiß Neuss (3:5) und Rot-Weiß Köln (7:11), die erwarteten Niederlagen in erträglichen Grenzen zu halten.

Das bereits vor diesem Doppelspieltag als Absteiger feststehende Meredith-Team darf sich in der kommenden Spielzeit auf Spiele gegen Konkurrenten auf Augenhöhe freuen.

Und vielleicht ergibt sich auch dann einmal die Möglichkeit, einen Gegner so unter Druck zu setzen, wie es der Vorrunden-Meister aus Köln am Sonntag mit dem GHTC tat. Der mit Nationalspielern gespickte Aufsteiger störte den GHTC von Beginn an früh im Spielaufbau.

Die Gladbacher sind der Kölner Offensivkraft nicht gewachsen

Die Gäste kamen so zwar zu einigen Konterchancen, die Andreas Menke (7.) und Lucas Teepe (16.) auch prompt in Treffer ummünzen konnten. Insgesamt war man der Offensivkraft aus Köln jedoch nicht gewachsen. Vor allem Christopher Zeller stellte wieder einmal sein herausragendes Können unter Beweis.

Der Weltklasse-Akteur markierte am Sonntag seine Saisontore 31 bis 35 und sorgte mit vier Treffern nahezu im Alleingang für die 6:2-Pausenführung der Rot-Weißen. Im zweiten Abschnitt hielten erneut Teepe (33., 36.) und Julian Altenrath (39.) das Geschehen lange offen, ehe Köln mit einem Dreierschlag auf 11:5 davon zog.

Wieder Altenrath und Christoph Menke betrieben in den Schlussminuten Ergebniskosmetik und sorgten somit für einen versöhnlichen Saisonausklang des GHTC. Dieser wäre sogar noch etwas euphorischer ausgefallen, wenn tags zuvor gegen Neuss die Überraschung gelungen wäre.

Im Derby führte der GHTC schnell mit 2:0 (Funken, Krauß) und hielt die Begegnung bis zur Pause (2:2) offen. Erst mit dem 21. Saisontor von Nationalspieler Sebastian Draguhn (46., 3:2) kehrte Neuss auf die Siegerstraße ein. Christoph Menke konnte zwischenzeitlich zwar noch einmal auf 3:4 verkürzen, doch am Ende behielt der Nachbar aus Neuss die Nase knapp vorne.

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