Das Team von Andre Schiefer sichert sich durch einen 15:6-Sieg den Sprung in die Erstklassigkeit.

wza_1500x716_433610.jpeg
Die Spieler und Fans des Rheydter SV konnten in Düsseldorf den Aufstieg in die 1. Bundesliga feiern.

Die Spieler und Fans des Rheydter SV konnten in Düsseldorf den Aufstieg in die 1. Bundesliga feiern.

Hajo Lange

Die Spieler und Fans des Rheydter SV konnten in Düsseldorf den Aufstieg in die 1. Bundesliga feiern.

Düsseldorf. Sogar das Mönchengladbacher Prinzenpaar Marcus I. und Niersia Ilona machte dem frischgebackenen Bundesligisten fern der Heimat seine Aufwartung: Erfolgstrainer Andre Schiefer hatte sich seinen Orden wahrhaft verdient.

Da machte es auch nichts aus, dass die Mönchengladbacher Narren abseits ihres Hoheitsgebietes zur Tat schritten. Erstmals in seiner Vereinsgeschichte schafften die Hockeyherren des Rheydter SV den Sprung in die Hallen-Bundesliga.

Am Sonntagmorgen zeigte der RSV in der Halle des Düsseldorfer Sport-Clubs eine souveräne Vorstellung. Mit 15:6 behielten die Gäste die Oberhand, von Nervosität war keine Spur.

Sebastian Meister nutzt gleich die erste Chance zur Führung

Bereits die erste Chance verwertete der RSV durch Sebastian Meister zum 1:0. Danach waren das Eis gebrochen und die eigenen Nerven besiegt. "Die Mannschaft hat in dieser Saison eine großartige Leistung gezeigt und diesen Aufstieg wirklich verdient", jubelte RSV-Coach Schiefer nach dem Erfolg.

Da hatten die mehr als 250 mitgereisten RSV-Anhänger die Halle an der Diepenstraße längst fest in ihrer Hand. Die Rheydter Fans hatten ohnehin den Sieg fest eingeplant: "Aufsteiger 2008" hieß es auf einem mitgebrachten Spruchband, "Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg" auf einem anderen.

Düsseldorfer SC - Rheydter SV 6:15

Sebastian Meister (6), Matthias Gräber (3), Philipp Steffen (3), Uli Klaus, Thomas Krauß, Tomasz Spalek

350

Mit 24 Punkten schloss der RSV die Saison als Spitzenreiter ab, avanciert damit zur neuen Hockeymacht in Mönchengladbach. Verfolger DS Düsseldorf konnte seine Partie zwar auch gewinnen, doch mit 22 Punkten war der Tabellenzweite aus der Landeshauptstadt auf die Schützenhilfe seines Ortsrivalen angewiesen.

Doch der Düsseldorfer SC hatte nicht die Qualität, die Mannschaft der Saison ernsthaft in die Schranken zu verweisen. Überragender Rheydter war Sebastian Meister, der mit seinen sechs Treffern sein persönliches Saisonkonto auf 39 Tore erhöhte.

Die große Aufstiegsparty begann bereits in der Düsseldorf und endete erst weit nach Mitternacht in Rheydt.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer