Handball: Der St. Huberter Robin Doetsch geht für Zweitligist Korschenbroich auf Torejagd.

St. Hubert. "Mein Traum ist es natürlich, einmal für die Nationalmannschaft aufzulaufen", sagt der St. Huberter Robin Doetsch. Der 19-Jährige spielt seit seinem vierten Lebensjahr Handball. Zurzeit geht er für den Zweitligisten TVKorschenbroich auf Torejagd. Angefangen hat er beim TuS St. Hubert. Im zweiten Jahr in der C-Jugend (12-14 Jahre) hat Robin in der Oberliga gespielt. 2005 wechselte er zu Bayer Dormagen. Dort wurde das Talent vom ehemaligen Weltmeister Pascal Mahé trainiert. In den vier Jahren, in denen Robin durch die B- und A-Jugend ging, wurde er mit der Mannschaft aus Dormagen einmal deutscher Vizemeister.

Bereits mit 17 Jahren spielte der Handballer beim TSV in der Herren-Oberliga und feierte mit seinem Team den Aufstieg in die Regionalliga. Seit dem 13. Januar spielt Robin beim TV Korschenbroich, dem Aushängeschild in Sachen Handball am Niederrhein. Der Klub ist in der vergangenen Saison in die Zweite Liga aufgestiegen und rangiert derzeit auf dem sechsten Platz. Seinen ersten Treffer hat der Rechtsaußen kürzlich im Heimspiel gegen den TV Bittenfeld markiert. Die Partie ging zwar trotzdem mit 28:30 verloren, aber Doetsch durfte sich zumindest über ein Sonderlob von seinem Trainer Khalid Khan freuen.

Doetsch beißt sich in jeder Woche durch sieben Trainingseinheiten

Tore und Lob sind gleichermaßen hart erarbeitet - dafür trainiert Robin jeden Tag. "Er hat sieben Trainingseinheiten in der Woche", sagt Michael Doetsch, Robins Vater. DoetschSenior ist Abteilungsleiter für Handball bei TuS St. Hubert und hat früher selbst Handball gespielt: "Für Robin gab es früher nur den Ball. Ich bin sehr stolz, dass er es schon so weit geschafft hat."

Allerdings absolviert das Talent weiterhin Spiele für den TSVBayer Dormagen. Dafür hat Robin ein Zweitspielrecht erhalten. Michael Doetsch: "Wenn zwei Spiele jedoch parallel stattfinden, geht Korschenbroich vor." Neben dem Sport absolviert Robin zurzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr. Danach möchte er studieren: "Am liebsten Gesundheits-Management in Köln." Das hängt davon ab, wie es bei ihm mit Handball weitergeht. "Ich bin bis zum Sommer bei Korschenbroich unter Vertrag. Aber ich hoffe, dass dieses Gastspiel verlängert wird", sagt Robin. Dann stünde dem Studium wohl nichts im Weg.

Zunächst steht für ihn aber die Punktejagd in der Zweiten Liga auf dem Programm. Und die geht mit dem TV Korschenbroich bereits am Samstagabend weiter. Dann treten Doetsch und seine Teamkollegen beim Tabellenzwölften, der HG Saarlouis, an.

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