Mit einem 49:32-Sieg beim TV Lobberich werfen sich die Korschenbroicher in die Hauptrunde.

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Die Lobbericher (rot-weiß) erwiesen sich vor allem in der Anfangsphase als hartnäckiger Gegner.

Die Lobbericher (rot-weiß) erwiesen sich vor allem in der Anfangsphase als hartnäckiger Gegner.

Bischof

Die Lobbericher (rot-weiß) erwiesen sich vor allem in der Anfangsphase als hartnäckiger Gegner.

Lobberich. Nach dem Abpfiff schien es weder Gewinner noch Verlierer zu geben, alle hatten Grund zur Freude. Durch einen souveränen 49:32 (23:17)-Sieg in der dritten Runde des WHV-Pokals hat der TV Korschenbroich zum dritten Mal in Folge das Ticket für die Hauptrunde des DHB-Pokals gelöst. Doch auch der Gegner TV Lobberich konnte jubeln, schließlich hatte sich der Verbandsligist gegen den Tabellenführer der Regionalliga teuer verkauft.

600 Zuschauer freuen sich über eine tempo- und torreiche Partie

Auch die Zuschauer zählten zu den Gewinnern, konnten sie doch über 60 Minuten eine tempo- und torreiche Partie sehen. "Der Gewinner war heute der Handball", stellte TVK-Trainer Khalid Khan fest. Zu Beginn der ersten Hälfte legte Lobberich vor rund 600 Zuschauern in der Werner-Jaeger-Halle forsch los und setzten den Favoriten unter Druck. Früh in Führung gegangen, konnten die Gastgeber in der Anfangsphase den knappen Vorsprung behaupten. "Lobberich war ein engagierter und spielstarker Gegner, vor dem ich meine Mannschaft zu Recht vorher gewarnt hatte", zollte Khan den Hausherren Respekt.

Nach einer frühen Auszeit lief die Korschenbroicher Tormaschinerie jedoch unaufhaltsam an und brachte den TVK bis zur Halbzeit mit sechs Toren Unterschied in Führung. In der zweiten Halbzeit ließen die Gäste nichts mehr anbrennen und zogen immer weiter davon. "In der zweiten Hälfte waren wir sehr souverän", sagte Khan. Obwohl der Ausgang des Spiels bereits besiegelt war, kamen die Zuschauer auf ihre Kosten, wurden sie doch von beiden Teams mit zahlreichen Kabinettsstückchen und einem hohen Spiel-Tempo beglückt.

Als Zeichen des Mitgefühls liefen die Korschenbroicher mit Trauerflor auf, in Gedenken an den am Dienstag verstorbenen Dormagener Spieler Sebastian Faißt. Ein besonderes Augenmerk lag natürlich auf Marcel Görden, der den tragischen Tod seines Nationalmannschaftskameradens aus nächster Nähe miterlebt hatte. "Er wollte spielen und hat es auch sehr gut gemacht. Ein Riesenkompliment für seine Courage", lobte Khan seinen Kreisläufer, der mit neun Toren einer der Treffsichersten beim TVK war. Nach der Pflicht hofft man in Korschenbroich im DHB-Pokal nun auf die Kür und namhafte Gegner, wie Kiel oder Hamburg.

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