Der TV Lobberich startet in Rheinhausen ins neue Jahr. Der Tabellenvierte TV Vorst will Rheinwacht Dinslaken ärgern.

wza_1417x1063_428437.jpeg
Es ist schwer, eine Lücke gegen die Lobbericher Andreas Schönkes (M.) und Christopher Liedtke (l.) zu finden.

Es ist schwer, eine Lücke gegen die Lobbericher Andreas Schönkes (M.) und Christopher Liedtke (l.) zu finden.

Gayk

Es ist schwer, eine Lücke gegen die Lobbericher Andreas Schönkes (M.) und Christopher Liedtke (l.) zu finden.

Nettetal/Tönisvorst. Ein einziges Minuspünktchen, eingehandelt beim Auftaktspiel in Vorst, bekleckert die ansonsten blütenweiße Weste beim Emporkömmling der Handball-Verbandsliga, dem TV Lobberich. Mit 21:1 Punkten rangiert die Mannschaft von Trainer Dieter Pietralla als Aufsteiger hinter dem Favoriten Adler Königshof (22:0). Kein Wunder, dass in Lobberich das Handballfieber grassiert.

"Wir haben unser Saisonziel schon erfüllt. Denn eigentlich wollten wir nur den Klassenerhalt sichern", sagt Pietralla zur Erfolgsgeschichte seiner eingeschworenen und seit Jahren eingespielten Mannschaft. Mit einem Sieg beim Abstiegskandidaten VfL Rheinhausen wollen die Lobbericher am Samstag ins neue Jahr starten.

"Dann hätten wir die optimale Ausgangsposition geschaffen, um eine Woche später vor eigenem Publikum zumindest Königshof ärgern zu können", sagt Pietralla. Da ist sein Team nur Außenseiter. Doch die Krefelder Mannschaft war Augenzeuge, als Lobberich im November in einem denkwürdigen Spiel den haushohen Favoriten und Oberliga-Absteiger Rheinwacht Dinslaken mit 30:29 schlug und sich Respekt erwarb.

Königshof reagierte prompt und verstärkte sich vor Jahresfrist mit dem Ex-Gladbacher Jörg Ramisch und ab Mitte Februar mit dem Ex-Korschenbroicher Fabian Bednarzik. Auch Trainer Olaf Mast zollt den Lobberichern höchsten Respekt.

Den einen oder anderen Favoriten ärgern und vielleicht ein Beinchen stellen, möchte der Tabellenvierte TV Vorst. Die erste Chance bietet sich der Mannschaft von Trainer Manfred Wählen am Samstag gegen eben jene Dinslakener. Mit bereits vier Minuspunkten auf dem Konto könnte die Mannschaft von Trainer Marius Timofte bei einer erneuten Niederlage bereits alle Aufstiegsträume begraben. "Wir werden alles versuchen, um dem Publikum ein rasantes Spitzenspiel zu liefern", verspricht Vorsts Trainer Manfred Wählen.

TSV Kaldenkirchen hat sich bereits auf Rang sechs hochgearbeitet

10.1.: VfL Rheinhausen (A); 18.1.: Adler Königshof (H), 25.1.: TV Vorst (H), 31.1.: TSV Kaldenkirchen (A)

Rheinwacht Dinslaken (H); 17.1: HSG Mülheim/O.; 25.1.: TV Lobberich (A); 31.1.: TV Oppum (H)

10.1.: Oberhausen (H), 18.1.: Dinslaken (A), 24.1.: Mülheim (A), 31.1.: Lobberich (H)

Nach dem verkorksten Saisonstart hat sich die verjüngte Mannschaft des TSV Kaldenkirchen mittlerweile auf Rang sechs herauf gearbeitet. Dennoch fehlt das Team um Spielertrainer Markus Konrads Konstanz, wie das völlig unnötige 24:24 beim Tabellenletzten TV Rhede bewies. Gegen den ebenfalls in Abstiegsnotsteckenden HC Rot-Weiß Oberhausen will der TSV am Samstag positiv ins neue Jahr starten.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer