Die Rekordgewinner der Stadtmeisterschaften bauen ihre Serien aus. Lürrip überrascht im WHV-Pokal.

Handball
Der Lürriper Martin Prondzynski (l.) alleine vor Borussias Keeper Rene Mayeur.

Der Lürriper Martin Prondzynski (l.) alleine vor Borussias Keeper Rene Mayeur.

Hans-Peter Reichartz

Der Lürriper Martin Prondzynski (l.) alleine vor Borussias Keeper Rene Mayeur.

Mönchengladbach. Die Oberliga-Handballer von Borussia Mönchengladbach und die Frauen des Rheydter TV (Oberliga) haben bei den Stadtmeisterschaften ihre Titel in der Jahnhalle verteidigt.

Kaum Zeit zum Feiern blieb den Verbandsliga-Herren der Turnerschaft Lürrip. Nachdem das Team von Trainer Ljubomir Cutura am Samstag gegen den Kölner Oberligisten Dünnwalder TV überraschend gewinnen konnte und erstmals in der Vereinsgeschichte die dritte WHV-Pokalrunde erreichte, trat sie zwölf Stunden später schon bei der Stadtmeisterschaft in der Jahnhalle an.

Dort setzten sich die Lürriper Handballer gegen den Landesligisten TV Geistenbeck zwar noch mit 11:9 durch, doch gegen Borussias Oberliga-Handballer zog der Verbandsligist mit 9:11 den Kürzeren.

Der 39-jährige Routinier Martin Kuhlen entschied das Spiel mit dem Schlusspfiff durch einen direkt verwandelten Freiwurf. Mit diesem Sieg sicherte sich die Borussia bereits ihren zehnten Stadtmeistertitel bei dem seit 1990 ausgetragenen Turnier, den dritten in Folge. Drittplatzierter bei den Herren wurde der HSV Rheydt, Vierter der TV Geistenbeck.

Wie ihre männlichen Kollegen hatten die Frauen der Turnerschaft Lürrip im letzten entscheidenden Spiel das Nachsehen gegen das favorisierte Oberligateam des Rheydter TV. Souverän mit 10:5-Toren siegte die Mannschaft um Spielertrainerin Claudia Zimmermanns und bescherte den Rheydterinnen zum elften Mal den Stadtmeistertitel.

Die Plätze drei und vier belegten bei den Frauen am Ende Landesligist Borussia Mönchengladbach und die SG Wickrath-Beckrath, die in allen Spielen chancenlos war und mit 14 Toren den schwächsten Angriff stellte. Insgesamt boten die zwölf Spiele der Endrunde guten Handballsport, 220 Tore, aber wenig Derby-Stimmung auf den über weite Strecken mäßig besetzten Zuschauerrängen.

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