Der Stürmer des Rheydter SV ist der große Hoffnungsträger im Abstiegskampf.

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Matthias Gräber (r.) ist mit elf Treffern der Top-Torjäger des Rheydter SV.

Matthias Gräber (r.) ist mit elf Treffern der Top-Torjäger des Rheydter SV.

Wolfgang Quednau

Matthias Gräber (r.) ist mit elf Treffern der Top-Torjäger des Rheydter SV.

Rheydt. Den greifbaren Beleg, in der ersten Hallenhockey-Bundesliga wirklich angekommen zu sein, hat der Rheydter SV als Mannschaft trotz respektabler Leistungen noch nicht ausgestellt. Nach vier Spieltagen belegt der von André Schiefer trainierte Aufsteiger in der Staffel West noch ohne jeglichen Punktgewinn den letzten Tabellenplatz.

Matthias Gräber hingegen hat bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass es bei ihm keine Zweifel an der Erstligatauglichkeit geben kann. Mit elf Treffern ist er Rheydts erfolgreichster Torschütze und zugleich größter Hoffnungsträger im Kampf um den Klassenerhalt. Auch in der Partie am Samstag bei Schwarz-Weiß Neuss ruht die Hauptlast im Angriff auf den Schultern des 29-Jährigen, der sein Team zum ersten Saisonsieg schießen will.

"Wir sind jetzt am Zug. Neuss ist ein Gegner, den wir schlagen können", sagt Gräber. Er muss es wissen. Schließlich ging Gräber vor vier Jahren noch für die Schwarz-Weißen auf Torejagd. "Das war eine schöne und erfolgreiche Zeit. Ich habe mich in der Neusser Halle immer sehr wohl gefühlt", so der Leistungsträger des RSV weiter. Inzwischen jedoch ist Rheydt seine sportliche Heimat geworden. Einen Weggang vom RSV kann sich Gräber auch im Falle des Abstiegs nicht vorstellen. "Für mich gibt es nur den RSV", sagt Gräber, der dennoch sorgenvoll in die Zukunft blickt. Denn viele seiner Mannschaftskollegen dürften den Schläger nach dieser Saison aus Altersgründen in die Ecke stellen.

Wie diese Lücken geschlossen werden sollen, ist noch unklar. "Wir müssen alles versuchen, erstklassig zu bleiben. Dann kann man vielleicht auch einmal einen Nationalspieler anlocken, der zusätzliche Verstärkungen anzieht", so Gräber. Damit das klappt, ist der RSV vor allem auf seine Tore angewiesen. Am besten schon am Samstag gegen seinen alten Kollegen und Top-Torschützen Sebastian Draguhn (22 Tore). Denn am Dienstag wird es für den Liganeuling ungleich schwerer. Dann ist das Spitzenteam des Crefelder HTC ab 19.30 Uhr zu Gast in der Bischöflichen Marienschule.

Bundesliga, Gruppe West 1. RW Köln 52:35 12 2. Krefeld 42:27 12 3. Mülheim 50:39 9 4. SW Neuss 45:42 6 5. Düsseldorf 29:52 3 6. Rheydt 25:48 0

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