In der proppevollen Jahnhalle gewinnt die Mannschaft von Trainer Emil Neunkirchen gegen Fortuna erst in der Verlängerung 2:1.

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Szene aus dem Endspiel der Stadtmeisterschaft zwischen Fortuna Mönchengladbach (in rot) gegen den 1. FC Mönchengladbach.

Szene aus dem Endspiel der Stadtmeisterschaft zwischen Fortuna Mönchengladbach (in rot) gegen den 1. FC Mönchengladbach.

Szene aus dem Endspiel der Stadtmeisterschaft zwischen Fortuna Mönchengladbach (in rot) gegen den 1. FC Mönchengladbach.

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Szene aus dem Endspiel der Stadtmeisterschaft zwischen Fortuna Mönchengladbach (in rot) gegen den 1. FC Mönchengladbach.

Mönchengladbach. Im Endspiel der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft sorgte der Titelverteidiger ausnahmsweise schon „früh“ für die Entscheidung: Bereits zwei Minuten vor dem Ende der fünfminütigen Verlängerung des Endspiels schoss Nico Königs den 1. FC Mönchengladbach zum 2:1-Sieg gegen den Überraschungsfinalisten Fortuna Mönchengladbach.

Der Titelträger strapaziert sein Glück auf das Äußerste

In der proppevollen Jahnhalle strapazierte der alte und neue Titelträger sein Glück auf das Äußerste. Im letzten Gruppenspiel gegen die Minimalisten von Grün-Weiß Holt steuerte das Team von Emil Neunkirchen schon auf das vorzeitige Aus zu.

Ganze zwei Sekunden vor der Schlusssirene gelang Oliver Kremer das 1:0-Siegtor gegen den destruktiven Bezirksligisten, dem ein 0:0 gereicht hätte, um mit dem atypischen Torverhältnis von 1:0 und dann fünf Punkten ins Semifinale einzuziehen. Stattdessen setzten sich in Gruppe eins dann doch die Favoriten durch.

Der SV Lürrip setzte gleich zum Auftakt ein Ausrufezeichen und schoss im ersten Endrundenspiel den 1. FC mit 6:1 vom Parkett. Nach dem 0:0 gegen Holt und einem 4:0 über den diesmal chancen- und torlosen Außenseiter Red Stars stand auch für den anwesenden Nachwuchsdirektor von Borussia Mönchengladbach, Roland Virkus, fest: „Wenn alles normal läuft, wird Lürrip Stadtmeister.“

Doch Virkus und viele andere in der Halle sollten sich täuschen. Der Bezirksligist Fortuna qualifizierte sich auch ohne seinen vermeintlich besten Hallenkicker Julian Wohlers mit zwei Siegen zu Beginn vorzeitig für das Semifinale und spielte dort befreit auf.

„Wir haben unser Soll erfüllt, alles andere ist nur noch Zugabe“, meinte Fortunas Techniker Tobias Reichardt vor der Partie gegen Lürrip. Entsprechend gelöst agierte die Fortuna. Favorit Lürrip rettete sich nach 0:2-Rückstand ins Neunmeterschießen, scheiterte dort aber an Fortunas starkem Keeper Marco Huppertz.

Das Endspiel zwischen dem 1. FC und Fortuna bot selten Ansehnliches

Ein Überraschungsfinale zweier Bezirksligisten verhinderte in letzter Sekunde erneut der 1. FC. Gegen Odenkirchen wandelte das Team bei 1:2-Rückstand erneut am Abgrund. Kurz vor Schluss gelang wieder Oliver Kremer der Ausgleich, dem der starke Robin Fehlauer zwei Sekunden vor dem Ende sogar noch das schmeichelhafte 3:2 folgen ließ.

Odenkirchen musste sich am Ende mit Rang vier zufrieden geben. Lürrip gewann das im Neunmeterschießen ausgetragene kleine Finale gegen die 05/07er dank Marc Ferfers mit 3:2. Der Schlussmann wurde anschließend zum besten Keeper des Turniers gewählt.

Das Endspiel zwischen dem 1. FC und der Fortuna bot selten Ansehnliches. Thomas Coenen brachte den Bezirksligisten in Front, der 1. FC antwortete mit dem Ausgleichstreffer von Robert Norf. Im Anschluss konnte auch Fortunas Torschützenkönig Michael Koltun (4 Tore) keine Akzente mehr setzen.

So schlug Nico Königs in der Verlängerung zu und sicherte seinem Team den insgesamt 12. Stadtmeistertitel.

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