Der Dorenburg-Pokal im Grefrather Hallenbad lockt 140 Aktive an die Niers.

Bereits beim Startsprung ins kühle Nass kann man sich den entscheidenden Vorteil für den Sieg sichern.
Bereits beim Startsprung ins kühle Nass kann man sich den entscheidenden Vorteil für den Sieg sichern.

Bereits beim Startsprung ins kühle Nass kann man sich den entscheidenden Vorteil für den Sieg sichern.

Kurt Lübke

Bereits beim Startsprung ins kühle Nass kann man sich den entscheidenden Vorteil für den Sieg sichern.

Grefrath. Die sechsjährige Melina Schacks vom Grefrather Schwimmclub konnte es kaum erwarten, bei einem Wettkampf erstmals in ihrem Leben als Schwimmerin an den Start zu gehen.

Und dann sprangen für Melina in ihrer Altersklasse bei der sechsten Auflage des Dorenburg-Cups im sanierten Grefrather Hallenbad auch noch drei Siege heraus. Ein großer Spaß - es wird wohl nicht ihr letzter Wettkampf gewesen sein.

Ihre Vereinskameradin Madlen Manske (17) ist dagegen schon erfahrener und bereits seit vielen Jahren erfolgreich im Wasser unterwegs. Freistil ist ihre Lieblingsdisziplin. Auch für sie hat sich die Teilnahme am Dorenburg-Cup gelohnt, durfte sich die 17-Jährige doch sogar über vier erste Plätze freuen.

Insgesamt sprangen im Grefrather Bad 140 Aktive aus neun Vereinen aus dem Kreis Viersen (500 Starts) ins Wasser. Die Kleinsten feierten dabei eine Premiere: Für den jüngsten Schwimm-Nachwuchs der Geburtsjahrgänge 2000 bis 2003 fand im Hallenbad erstmals ein kindgerechter Schwimmwettbewerb über 25 Meter statt.

Transparente, Maskottchen, Geschwister, Eltern, Großeltern. Die Schwimmfreunde sind offenbar eine große Familie. Anfeuerungsrufe begleiteten die zwei Dutzend verschiedenen Wettbewerbe und Staffeln.

29 Goldmedaillen, 28-mal Silber und 20-mal Bronze

24-mal Gold, neunmal Silber und 18-mal Bronze

17-mal Gold, elfmal Silber und sieben Bronzemedaillen

Auf die folgenden Plätze kamen Aegir Kempen, TV Breyell, SG Dülken, TuRa Brüggen, Hülser SV und Teutonia St.Tönis.

Der Ausrichter Grefrather SC war mit Siegen von Melina Schacks, Jannik Ingendae, Frederieke Schriefers, Katja Tilmans, Jan Tekath, Anne-Marie Kaminski, Madlen Manske, Lukas Kugel und Anne Horn erfolgreich.

Zahlreiche persönliche Bestzeiten wurden geschwommen. Der Dülkener Schwimmverein gewann mit 29 Goldmedaillen die Wertung vor dem Ausrichter aus Grefrath (24 Siege). Der ASV Süchteln freute sich über 17 Erfolge seiner Talente.

Immer wieder wurde deutlich, wie viel Spaß die Kinder im Wasser hatten. Auch die missmutige Grimasse, die der siebenjährige Florian aus Kempen schnitt - er war mit Platz vier überhaupt nicht zufrieden - wich schnell der guten Laune.

Den Dorenburg-Cup gibt es stets zweimal zu gewinnen. Einmal für die männlichen und einmal für die weiblichen Starter. Über 50 Meter Rücken siegte die 15-jährige Sabrina Lorenz vom Dülkener SV. Sie schaffte die Distanz in 34,28 Sekunden vor Anna Judith Feikes (ASV Süchteln), die 38,67 Sekunden benötigte.

Der 17-jährige Florian Lehmann vom TV Breyell gewann bei den Jungen den Dorenburg-Cup über 50 Meter Freistil in 25,99 Sekunden vor Valentin Schneider (Aegir Kempen), der nach 27,56 Sekunden anschlug.

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