Die Gladbacher kassieren gegen die Topteams nur knappe Niederlagen.

Mönchengladbach. Keinen Punkt geholt und dennoch dem Saisonziel ein großes Stück nähergekommen. Im „Schneckenrennen“ um den Klassenerhalt in der 1. Hallenhockey-Bundesliga haben die Herren des Gladbacher HTC ihre gute Ausgangsposition ausgebaut. Während der Konkurrent aus Kahlenberg seine beiden Partien des Wochenendes gegen Mülheim (4:11) und Krefeld (8:19) hoch verlor, betrieb der GHTC erfolgreich Schadensbegrenzung.

Beim 7:8 (3:5) gegen Tabellenführer Mülheim schnupperte das Team von Andreas Bauch genauso am Punktgewinn wie gestern bei der 3:6 (1:3)-Niederlage gegen den Tabellenzweiten Rot-Weiss Köln. In den abschließenden Doppelspieltag (25./26. Januar) geht der GHTC somit mit einem Drei-Punkte-Polster und einem um 31 Treffer besseren Torverhältnis gegenüber Schlusslicht Kahlenberg. „Der Klassenerhalt ist nun zum Greifen nah“, so Bauch.

Den ohne ihre A-Nationalspieler angetretenen „Uhlen“ gelang es am Freitag im GHTC-Dome nicht, die Hausherren abzuschütteln. Zwar lag der Ligaprimus vor 500 Zuschauern ständig in Führung. Doch angetrieben vom vierfachen Torschützen Tillmann Pohl steckten die Gastgeber nie auf und zogen drei Minuten vor dem Ende sogar zum 7:7 gleich. Der Traum vom Punkt wurde jedoch nur zwei Minuten gelebt. Dann sorgte Mülheims Johannes Schmitz mit seinem dritten Tor für den erwarteten Ausgang (59.).

Auch in Köln hielt der GHTC die Begegnung lange offen. Phillip Jansen (2) und Leon Johenneken hielten das Bauch-Team mit ihren Treffern im Spiel. Der Meisterschaftsanwärter aus Köln musste viel Geduld aufbringen und bog erst mit dem vorentscheidenden 5:3 in der Schlussphase auf die Siegerstraße ein.

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