Der 1. FC empfängt am Sonntag den VfL Rhede. Trainer Axel Malchow erwartet einen Gegner auf Augenhöhe.

Die Spieler des 1. FC Viersen haben vom Winter genug und möchten am Sonntag im Heimspiel gegen den VfL Rhede endlich wieder jubeln.
Die Spieler des 1. FC Viersen haben vom Winter genug und möchten am Sonntag im Heimspiel gegen den VfL Rhede endlich wieder jubeln.

Die Spieler des 1. FC Viersen haben vom Winter genug und möchten am Sonntag im Heimspiel gegen den VfL Rhede endlich wieder jubeln.

Raiko Gayk

Die Spieler des 1. FC Viersen haben vom Winter genug und möchten am Sonntag im Heimspiel gegen den VfL Rhede endlich wieder jubeln.

Viersen. Derzeit sieht es tatsächlich so aus, als könnte der 1. FCViersen endlich in die Restsaison der Fußball-Niederrheinliga starten. Vor drei Wochen sollte es für die Mannschaft von Trainer Axel Malchow eigentlich losgehen mit dem Knaller gegen den KFC Uerdingen.

Wie die beiden nachfolgenden Spiele gegen Goch und die Reserve des Wuppertaler SV fiel jedoch auch die Partie gegen den Ailton-Klub den Witterungsbedingungen zum Opfer. Schlägt das Wetter am Samstag oder Sonntag nicht überraschenderweise um, wird der Rasenplatz am Hohen Busch am Sonntag gegen den VfL Rhede bespielbar sein.

In den verbleibenden 16 Spielen geht es für den 1. FC erst einmal darum, frühzeitig den Klassenerhalt zu sichern. Derzeit belegt Viersen den zwölften Tabellenrang. Mit 16 absolvierten Partien haben Kocaman und Co. jedoch mehr Nachholspiele als die meisten Konkurrenten.

Wegen der vielen Nachholspiele hat die Tabelle nur geringe Aussagekraft

Dass die Tabelle derzeit nur eine geringe Aussagekraft hat, sieht auch Trainer Malchow so: "Der kommende Gegner VfL Rhede beispielsweise ist Vierter und hat noch Kontakt zur Spitze. Wenn wir morgen gewinnen und auch beide Nachholspiele für uns entscheiden, stehen wir aber vor denen. Nein, bis alle Nachholspiele gelaufen sind, wird die Tabelle verfälscht sein. Dennoch ist es nicht schön, immer hinterher hecheln zu müssen. Der SC West hat ja in der vergangenen Woche gegen Fischeln schon drei Punkte gutgemacht. Deshalb möchten wir morgen unbedingt spielen."

Unterzieht man die "Hinrunde" einer Analyse, fällt vor allem auf, dass der FC auswärts mehr Punkte geholt hat als daheim. Axel Malchow sieht den Grund dafür darin, "dass wir oftmals Probleme haben, das Spiel zu machen. Uns liegt es besser, wenn der Gegner die Initiative ergreifen muss". Mit dem VfL Rhede erwartet Malchow einen Gegner auf Augenhöhe: "Unser 3:0-Auswärtssieg in der Hinrunde täuscht. Nur in der zweiten Hälfte haben wir da überzeugend gespielt."

"Wir wollen natürlich gut aus den Startlöchern kommen. Und gegen die Aufsteiger haben wir ohnehin noch einiges gut zu machen. Bis auf Rhede haben wir gegen alle verloren."

Axel Malchow, Trainer des 1. FC Viersen.

Grundsätzlich wäre der Viersener Coach zufrieden, wenn sein Team bis Ende Mai genauso viele Punkte sammeln würde wie bisher. Mit 42 Punkten hätte man sicher die Klasse gehalten. Den ersten Schritt möchte der 1. FC Viersen am Sonntag machen. Nicht einsatzfähig sind Dominik Pawolka aufgrund einer leichten Verhärtung im Oberschenkel sowie David Busemann nach seiner Nasen-Operation.

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