Viersen. Seit nunmehr vier Spielen ist der 1. FC Viersen sieglos und rutschte in der Tabelle der Fußball-Niederrheinliga vom ersten auf den neunten Rang ab. Immer noch beträgt der Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz jedoch komfortable acht Punkte. Da vor der Saison als Ziel ausgegeben wurde, möglichst frühzeitig den Klassenerhalt zu feiern, ist von Unruhe beim FC wenig zu spüren.

Vielmehr zeigt sich Trainer Axel Malchow desillusioniert: "Jetzt stehen wir da, wo uns vor der Saison jeder erwartet hat." Am Samstag (15 Uhr) ist nun Tura Duisburg zu Gast am Hohen Busch. Die Mannschaft, die in der vergangenen Saison noch den zehnten Platz erreichte, spielt bisher eine katastrophale Runde und steht mit lediglich fünf Punkten auf dem vorletzten Rang.

Trainer Jörg Kessen löste Vorgänger Manfred Tebeck nach wenigen Spielen ab. Insofern ist ein Sieg Pflicht für den FC. Besser werden muss wieder die Effektivität in der Offensive. Bedeutete zu Beginn der Spielzeit fast jede Chance für Viersen einen Treffer, so nutzt der FC seine Möglichkeiten derzeit nicht.

Zudem werden auch zu wenige gefährliche Aktionen herausgespielt. Das sieht auch Malchow so: "Wenn man sich über 90 Minuten nur drei Chancen herausarbeitet wie gegen Ratingen, ist das eindeutig zu wenig." Ein Grund dafür war in den vergangenen Wochen sicher auch das Fehlen von Patrick Goncalves. Inzwischen steht fest, dass der Mittelfeldspieler vor der Winterpause nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Ein Meniskus-Schaden macht eine Operation unumgänglich.

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