Die Elf von Houben zeigt sich beim 5:0-Erfolg gegen Neuss sogar gnädig. Rheydt verliert, der 1. FC spielt remis.

wza_1500x826_756102.jpeg
Die Rheydter (schwarz-weiße Trikots) trafen gegen Neuss fünfmal ins Schwarze. Etliche gute Chancen wurden noch vergeben.

Die Rheydter (schwarz-weiße Trikots) trafen gegen Neuss fünfmal ins Schwarze. Etliche gute Chancen wurden noch vergeben.

Wiechmann

Die Rheydter (schwarz-weiße Trikots) trafen gegen Neuss fünfmal ins Schwarze. Etliche gute Chancen wurden noch vergeben.

Lürrip. Nach der klaren Derbyniederlage in der Vorwoche wollte sich der SV Lürrip in der Fußball-Landesliga am Sonntagnachmittag den Frust von der Seele schießen. Da kam der VfR Neuss genau zur richtigen Zeit. Die Gäste präsentierten sich am Weiersweg in nicht landesligatauglicher Verfassung und waren somit ein idealer Aufbaugegner für den SVL, der sich beim 5:0 (1:0)-Kantersieg sogar noch gnädig zeigte.

"Eigentlich war das heute ein 10:0-Spiel", sagte Lürrips Trainer Stephan Houben und verwies damit auf zahlreiche vergebene weitere Torchancen. Die überlegenen Platzherren trafen alleine dreimal Aluminium. So ging es nach Markus Kleffs Treffer (35.) nur mit einem 1:0 in die Pause. Mit dem 2:0 unmittelbar nach dem Wiederanpfiff brach Thorsten Lippold endgültig den Widerstand des VfR. Neuss zerfiel nun in seine Einzelteile, erneut Kleff (60.), Uli Harrison (70.) und Dario Cancian (82.) rundeten einen entspannten Nachmittag aus Lürriper Sicht ab.

Der Rheydter SV kassiert die fünfte Niederlage in Folge

Immer angespannter ist die Situation beim Rheydter SV, der beim Spitzenreiter SV Hilden-Nord die fünfte Niederlage in Folge bezog. "Wir haben uns heute selbst geschlagen", sagte Trainer Damir Knezovic. Ausgerechnet Duysal Altinli sorgte mit einem unglücklichen Eigentor kurz vor der Pause für das 0:1. "Das hat uns das Genick gebrochen", so Knezovic. Zu allem Überfluss patzte Torhüter Peter Dreßen auch noch vor dem 0:2 durch Matthias Castens (73.). Michel Anthony und Francesco Sidero prüften im Anschluss noch einmal Hildens Schlussmann Sebastian Herweg, ehe erneut Castens (88.) den Schlusspunkt setzte.

Zwei Punkte aus der Hand gab der 1. FC Mönchengladbach im Auswärtsspiel beim FC Remscheid. Gegen den Absteiger aus der Niederrheinliga lag die Elf von Emil Neunkirchen zur Pause mit 2:0 in Führung. Doch am Ende mussten sich die Westender mit einem 2:2 begnügen. "Vor dem Anpfiff wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen. Nach dem Spielverlauf ist der zu wenig", bilanzierte Neunkirchen. Die taktisch klug eingestellten Gäste gingen durch eine direkt verwandelte Ecke von Tobias Busch, bei der Remscheids Keeper Björn Kreil nicht gut aussah, in Führung (12.). Christian Flüggen baute diese noch vor der Pause aus. Doch das Vorhaben, diesen Vorsprung zu verwalten, erübrigte sich schnell. Remscheids Torjäger Sercan Hacisalihoglu weckte mit dem Anschlusstor (48.) die Lebensgeister seiner Elf. Der FC geriet nun mächtig unter Druck und versäumte es, die sich bietenden Kontersituationen vernünftig auszuspielen. Das sollte sich rächen. Drei Minuten vor dem Abpfiff traf Robert Norf nach einer Standardsituation ins eigene Netz.

Fervers - Mungan, Heythausen, Koch - Stryja, Böhmer, Pehlivan (55. Holz), M. Harrison, U. Harrison - Lippold (75. Cancian), Kleff (65. Kersten)

Dreßen - Tahiraj (46. Genz), Mausberg, Altinli, Schröders, Tireki, Zankacidi, Puzic, Yurtdasseven, Anthony (75. Kastrati), Topcu (80. Sidero)

Recker - Fehlauer, Line von de Berg, Khalag, Flüggen - Heuer, Boes - Norf, Meier (87. Schwarz), Uslukan - Busch (32. Ensch; 80. Königs)

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer