Der 1. FC Viersen verpasst den Sprung auf die Nicht- Abstiegsplätze – 0:2 bei Turu Düsseldorf.

Der 1. FC Viersen (rote Trikots) zog bei Turu Düsseldorf in Unterzahl mit 0:2 den Kürzeren.
Der 1. FC Viersen (rote Trikots) zog bei Turu Düsseldorf in Unterzahl mit 0:2 den Kürzeren.

Der 1. FC Viersen (rote Trikots) zog bei Turu Düsseldorf in Unterzahl mit 0:2 den Kürzeren.

Hajo Lange

Der 1. FC Viersen (rote Trikots) zog bei Turu Düsseldorf in Unterzahl mit 0:2 den Kürzeren.

Düsseldorf. Auch Gerd Zewe vermag keine Wunderdinge zu vollbringen. Im ersten Meisterschaftsspiel unter der Regie des Ex-Nationalspielers verlor der Fußball-Niederrheinligist 1. FC Viersen Sonntagnachmittag mit 0:2 (0:1) bei Turu Düsseldorf und verpasste damit den Sprung auf die Nicht-Abstiegsplätze.

Beinahe ebenso schmerzlich wie die Niederlage war der Verlust von Patrick Goncalves. Bei seinem Niederrheinliga-Debüt sah der in der Winterpause vom 1. FC Kleve gekommene Neuzugang nach einer harten Attacke gegen Samet Akarsu die rote Karte (50.) und dürfte Gerd Zewe nun mehrere Wochen fehlen. Doch Goncalves’ Platzverweis war keinesfalls die Ursache für die Viersener Schlappe. Im Gegenteil: Mit einem Akteur weniger zeigten sich die Gäste plötzlich besser organisiert und präsenter.

Nach dem frühen Rückstand rettet für die Viersener zwei Mal die Latte

Das sah in der ersten Spielhälfte noch ganz anders. Geschockt durch Akarsus frühes 1:0 - der Turu-Angreifer versenkte einen direkten Freistoß in den Giebel (6.) - hatte die Zewe-Elf zunächst große Probleme, ins Spiel zu finden und Glück, dass die Platzherren nicht frühzeitig auf und davon zogen. Binnen weniger Sekunden klatschte der Ball gleich zweimal an die Latte des Gehäuses von Thomas Gerdes, der kurz vor dem Pausenpfiff bei einer missglückten Aktion Turus Anderson Faluyi beinahe noch das 2:0 auflegte.

"Wir haben ungeordnet angefangen. Das entsprach natürlich nicht meinen Vorstellungen", sagte Zewe, der erst nach dem Wiederanpfiff das wahre Gesicht seiner neuen Mannschaft zu sehen bekam. "In Unterzahl haben die Jungs plötzlich Leben gezeigt und gekämpft. Das war absolut in Ordnung", freute sich der Coach. Gegen mit zunehmender Spieldauer immer konfuser wirkende Gastgeber besaßen die dezimierten Gäste sogar Ausgleichschancen. Die größte vergab der emsige Marijan Mustac, der mit einem an Dominik Backhaus verursachten Foulelfmeter an Turu-Keeper Kevin Rauhut scheiterte (73.).

Kurz zuvor klatschte ein ebenfalls von Mustac abgefeuerter Distanzschuss an die Latte (67.). Die endgültige Entscheidung zu Gunsten der Platzherren fiel in der allerletzten Minute, als Rashid Mohya aus kurzer Distanz zum 2:0 traf (90.). Schiedsrichter Marcus Droste (Neuss) pfiff die Partie im Anschluss gar nicht mehr an.

Gerdes - Kremer, Goncalves, Backhaus, S.Bödecker, Kocaman, Schmitt (67. Bannasch), Ben Moussa (76. Ecken), Mustac, Goncalves, Pawolka

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