Der Rheydter SV verliert durch die 1:4-Pleite in Gladbach den Platz an der Sonne.

Der 1. FC Mönchengladbach (blau-gelb) hat Rheydt im Derby keine Chance gelassen.
Der 1. FC Mönchengladbach (blau-gelb) hat Rheydt im Derby keine Chance gelassen.

Der 1. FC Mönchengladbach (blau-gelb) hat Rheydt im Derby keine Chance gelassen.

Jörg Knappe

Der 1. FC Mönchengladbach (blau-gelb) hat Rheydt im Derby keine Chance gelassen.

1. FC Mönchengladbach - Rheydter SV 4:1 (3:0): In der Fußball-Landesliga durfte sich der Rheydter SV nicht lange über die Tabellenführung freuen. Nach der 1:4 (0:3)-Schlappe im Derby beim 1. FC Mönchengladbach ist der "Spö" den Platz an der Sonne vorerst los. "Das war die schlechteste Spielhälfte, die ich als Trainer des RSV erlebt habe", klagte Rheydts Trainer Damir Knezovic über die ersten 45 Minuten.

Seine Elf begann mutlos, und der 1.FC nutzte das gnadenlos aus. "Unser Pressing hat im ersten Abschnitt gut funktioniert. So haben wir den RSV immer wieder zu Fehlern gezwungen", analysierte FC-Trainer Emil Neunkirchen. Nachdem Florian Meier per Handelfmeter für das 1:0 gesorgt hatte (12.), legten Nico Königs (17.) und Akin Uslucan (28.) für den 1.FC nach. Francesco Sidero, der früh für den verletzten Florian Tahirah ins Spiel gekommen war, verkürzte auf 1:3 (53.). "Danach haben wir ganz schön gewackelt", konstatierte Neunkirchen. Doch der Anschlusstreffer wollte nicht mehr fallen. So machte Robert Norf in der Schlussminute mit dem Tor zum 4:1-Endstand alles klar.

SV Wersten 04 - SV Lürrip 1:2 (0:1): Ausgerechnet beim bis dato ungeschlagenen SVWersten hat der Aufsteiger SV Lürrip den ersten Saisonsieg eingefahren. Nach dem verdienten 2:1-Erfolg in Düsseldorf war Trainer Stephan Houben entsprechend erleichtert. "Der Knoten ist endlich aufgegangen. Wir hätten zwar noch mehr Tore schießen müssen, aber letztlich zählen nur die drei Punkte." Markus Kleff brachte den SVL mit dem ersten Saisontor vor der Pause auf die Siegerstraße. Lürrip verlegte sich anschließend aufs Kontern und ging durch einen Foulelfmeter von Thorsten Lippold mit 2:0 in Front. Im Anschluss vergaben die Gäste zahlreiche Konterchancen. Werstens spätes Anschlusstor durch Stolla (89.) hatte nur noch statistischen Wert.

Recker - Fehlauer, Kühl, Eckardt, Line von de Berg, Königs, Boes, Meier, Busch (78. Entsch), Norf, Uslucan (80. Khalag)

Dreßen - Tahiraj (30. Sidero), Mausberg, Genz, Sarik, Altinli, Sahan (65. Kamara), Puzic (46. Yurtdasseven), Zankacidi, Tümmers, Topcu

Fervers - Lakobrija, Koch, Mangan, Heythausen, Kleff, M.Harrison, Böhmer, Lippold, U.Harrison (11. Klinkenberg), Dohmen

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