Die Fußballer überbrücken die Winterpause mit Ballzauber. Neun Damen-Teams treten an.

Furios gewannen die Kicker der Spielvereinigung Odenkirchen die vergangene Stadtmeisterschaft.
Furios gewannen die Kicker der Spielvereinigung Odenkirchen die vergangene Stadtmeisterschaft.

Furios gewannen die Kicker der Spielvereinigung Odenkirchen die vergangene Stadtmeisterschaft.

Wiechmann

Furios gewannen die Kicker der Spielvereinigung Odenkirchen die vergangene Stadtmeisterschaft.

Mönchengladbach. Die Zeit nach Weihnachten und um den Jahreswechsel herum ist traditionell auch immer die Zeit der Mönchengladbacher Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. Wie jedes Mal bietet die Veranstaltung in den Tagen "zwischen den Jahren" den Zuschauern ein Spektakel - Ballzauber auf dem Parkett lautet die Devise.

Die Teilnehmer: Insgesamt 33 Herren- und neun Frauen-Mannschaften spielen in diesem Jahr in der Jahnhalle die beste Mannschaft unterm Dach aus. Im Vergleich zum Vorjahr fehlt der portugiesische Fußballverein, der den Spielbetrieb eingestellt hat. Borussia Mönchengladbach verzichtet bei den Herren freiwillig auf einen Start. Im Teilnehmerfeld der Damen ist die Borussia jedoch vertreten.

Der Titelträger stieg im Sommer aus der Landesliga ab

Die Titelverteidiger: Auf dem Feld stieg die Spielvereinigung Odenkirchen in der vergangenen Saison aus der Landesliga ab. In der Halle war das Team jedoch nicht zu bezwingen. Die Endrunde in der Jahnhalle stand ganz im Zeichen der Spielvereinigung, die sich verlustpunktfrei für das Halbfinale qualifizierte, dort Rot-Weiß Venn mit 5:1 deklassierte und auch im Endspiel dem TuS Wickrath beim 4:0-Erfolg keine Chance ließ.

Bei den Frauen muss der FSC Mönchengladbach seinen Titel verteidigen. In einem dramatischen Finale bezwang der FSC die Borussia im Januar mit 5:3.

Der Modus: Bei den Herren werden zunächst sechs Vorrundengruppen ausgespielt (Termine: 27. Dez., 28. Dez., 29. Dez., 30. Dez., 2. Jan., 3. Jan.). Die sechs Gruppensieger qualifizieren sich sofort für die Endrunde. Die sechs Gruppenzweiten ermitteln am 7. Januar 2010 die letzten beiden Endrundenteilnehmer. Der Stadtmeister wird schließlich am 9. Januar zwischen den acht qualifizierten Teams ermittelt. Beginnen wird die Gruppe 1 am 27. Dezember ab 16 Uhr.

Gruppe1 (27.12.09, ab 16 Uhr): Rheydter SV, SF Neuwerk, Red Stars, SV Welate Roj, 1. FC Bettrath, FC Güdderath; Gruppe 2 (28.12.09, 17.30 Uhr): 1. FC M’gladbach, SC Hardt, SV Wickrathberg, Türkiyemspor, SV Schelsen; Gruppe 3 (29.12.09, 17.30 Uhr): SV M’gladbach, Germ. Geistenbeck, SC Broich-Peel, SC Odenkirchen-Süd, Rot-Weiß Venn; Gruppe 4 (30.12., 17.30 Uhr): TuS Wickrath, SC Rheindahlen, SV Dohr, Polizei SV, SC Vikt. Rheydt; Gruppe 5 (02.01.10): Fort. M’gladbach, GW Holt, Vikt. Mennrath, RW Hockstein, SV Rheydt; Gruppe 6 (03.01.): VfL Giesenkirchen, SpVg. Odenkirchen, DJK Hehn, BW Meer, BW Wickrathhahn

Gruppe 1: FSC M’gladbach, BW Meer, GW Holt; Gruppe 2: Bor. M’gladbach, VfL Giesenk., RW Venn; Gruppe 3: SV M’gladbach, SC Hardt, 1. FC M’gladbach.

Bei den Frauen steht der Stadtmeister bereits am 8. Januar fest. Verteilt auf drei Dreier-Gruppen ermitteln die neun Mannschaften am späten Nachmittag zunächst sechs Zwischenrundenteilnehmer, die am Abend schließlich in zwei weiteren Dreier-Gruppen die beiden Finalisten ausspielen. Alle Spiele der Männer- und Frauen-Konkurrenz werden in der Jahnhalle ausgetragen.

Die Favoriten: Bei den Herren muss man auch in diesem Jahr wieder den Titelverteidiger aus Odenkirchen auf dem Zettel haben, der mit dem Ex-Viersener Thorben Schmitt sogar noch Verstärkung an Land gezogen hat. Frank Mitschkowski, der Trainer des 1. FC Mönchengladbach, zählt den SV Lürrip mit den Brüdern Michael und Ulli Harrison zum engeren Favoritenkreis.

Mitschkowski selbst schickt vor allem seine "jungen Wilden" auf das Parkett. Doch ob das Talent von Akin Uslukan, Fabio Ribeiro und Kollegen ausreicht, um mangelnde Erfahrung zu kompensieren, bleibt abzuwarten. "Schon alleine aus Prestigesicht wäre es schön, zumindest die Endrunde zu erreichen", sagt Mitschkowski. Sein Giesenkirchener Amtskollege Markus Visschers misst der Veranstaltung in diesem Jahr geringere Bedeutung bei. "Wichtiger ist, dass wir uns vernünftig auf die Rückrunde auf dem Feld vorbereiten", so der Coach des abgeschlagenen Landesliga-Schlusslichts, der mit Daniel Franken allerdings einen exzellenten Hallenkicker in seinen Reihen hat. Bei den Frauen gilt es, den Regionalligisten und Favoriten Borussia Mönchengladbach zu schlagen. Doch mit den beiden Niederrheinligisten FSC Mönchengladbach und SV Mönchengladbach gibt es schlagkräftige Konkurrentinnen.

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