Gladbacher verlieren in der Verlängerung gegen Waldniel. Nettetal gewinnt Masters.

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Für Gladbach (gelb-blaue Trikots) war im Halbfinale gegen Waldniel Endstation.

Für Gladbach (gelb-blaue Trikots) war im Halbfinale gegen Waldniel Endstation.

Josef Rütten

Für Gladbach (gelb-blaue Trikots) war im Halbfinale gegen Waldniel Endstation.

Dülken. Jan Ballis hat beim Hallenfußball-Masters in Dülken allen die Schau gestohlen. "Ausgerechnet Ballis" werden sich vor allem die Anhänger des 1.FC Viersen gedacht haben. Schließlich ging der Angreifer in der vergangenen Saison noch am Hohen Busch auf Torejagd. Doch inzwischen ist Ballis für Union Nettetal am Ball. Und während für Viersen ohne Ballis beim Masters schon nach der Vorrunde am Samstag Schluss war, gewann die Union Sonntagnachmittag dank Ballis das Turnier. Der Stürmer avancierte zum besten Torschützen und Feldspieler der zweitägigen Veranstaltung.

"Der Turniersieg für Nettetal ging absolut in Ordnung", meinte nicht nur Frank Mitschkowski. Der Trainer des 1.FCMönchengladbach belegte mit seinem jungen Team am Ende den vierten Platz. Im Halbfinale gegen Waldniel kam für den 1. FC in der Verlängerung der "plötzliche Tod", nachdem es nach regulärer Spielzeit 1:1 gestanden hatte.

Odenkirchen verliert dramatisches Viertelfinale gegen den 1. FC

"Wir hatten mehr vom Spiel, obwohl wir mit Nico Königs und Fabio Ribeiro zwei verletzte Leistungsträger hatten. Natürlich hätte ich gerne das Endspiel erreicht. Doch auch so hat sich die Mannschaft sehr gut verkauft", bilanzierte Mitschkowski "zwei tolle Wochen in der Halle". Auch sein Odenkirchener Amtskollege Ralf Hoppe traute dem 1.FC den großen Wurf zu. "Ich war schon überrascht, dass Mönchengladbach nicht das Endspiel erreicht hat. Ich bin mir sicher, wir hätten Waldniel geschlagen", so Hoppe.

Doch zu dieser Partie kam es nicht, da Odenkirchen in einem dramatischen Viertelfinale gegen den 1. FC den Kürzeren zog. Hatte die Spielvereinigung den Stadtmeister in der Vorrunde noch mit 5:1 aus der Halle geschossen, so revanchierte sich der Landesligist in der Ausscheidungsrunde. Sieben Sekunden vor Schluss traf Tobias Busch zum viel umjubelten 5:4.

"Ich bin dennoch stolz auf meine Mannschaft", sagte Hoppe, der in der Nacht von Samstag auf Sonntag drei Hiobsbotschaften hinnehmen musste. Mit Garcia, Buchberger und Chaibi mussten drei Akteure aufgrund einer Magen-Darm-Grippe für den Finaltag absagen. Den erlebte der Rheydter SV nur in der Zuschauerrolle. Der "Spö" verlor alle drei Vorrundenspiele und schied sang- und klanglos aus.

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