Gleich vier Knochenbrüche gab es gegen Paderborn.

Mönchengladbach. Aufsteiger Mönchengladbach Mavericks bleibt in der American-Football-Regionalliga das Maß aller Dinge: Gegen den Vorjahresmeister Paderborn Dolphins behielten die Stiere mit 39:8 die Oberhand und fuhren damit den vierten Sieg im vierten Spiel ein. Vor rund 1000 Zuschauern im Gladbacher Hockey-Park waren die Gastgeber dabei in allen Belangen überlegen und verteidigten souverän die Tabellenführung.

Die Partie stand allerdings unter keinem guten Stern: Bei einer unglücklichen Aktion brach sich Paderborns Runningback Daniel Greitens den Unterschenkel und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Kurz vor der Halbzeit dann die nächsten Hiobsbotschaften für die Gäste: Zunächst erwischte es Sebastian Häßler, der sich einen Bruch an der Schulter zuzog. Kurz danach musste sein Paderborner Teamkollege und Quarterback Thomas Petersen mit einem Bruch des Handgelenks vom Platz. Beide Spieler wurden ebenfalls in eine Gladbacher Klinik gebracht.

Danach schlug aber auch auf Seiten der Mavericks das Verletzungspech zu. Tight End Roland Kunig brach sich ebenso unglücklich den Oberarm und wurde in eine Gladbacher Klinik überführt. "Es ist sehr selten, dass in einem Spiel so viele Verletzungen passieren. Allerdings war das Spiel trotz allem sehr fair", so Mavericks Offense Coordinator Maroan Wahab.

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