Für den ehemaligen Gladbacher Abwehrchef ist der VfL kein Abstiegskandidat.

wza_1500x836_646852.jpeg
Heute: Winfried Hannes trainiert den Mittelrheinligisten Freialdenhoven. Daher schafft er es am Freitag nicht zum Derby nach Köln.

Heute: Winfried Hannes trainiert den Mittelrheinligisten Freialdenhoven. Daher schafft er es am Freitag nicht zum Derby nach Köln.

Hormann

Heute: Winfried Hannes trainiert den Mittelrheinligisten Freialdenhoven. Daher schafft er es am Freitag nicht zum Derby nach Köln.

Mönchengladbach. "Nur keine Panik. Man sollte jetzt nach den beiden Niederlagen in Dortmund und gegen Wolfsburg nicht den Fehler machen und wieder alles nur noch negativ sehen", sagt Borussia-Idol Winfried Hannes (52), der vielleicht beste VfL-Abwehrchef aller Zeiten, vor dem "rheinischen Derby" am Freitagabend in Köln.

Der 52-Jährige sagt: Die Borussia gewinnt und ist aller Sorgen ledig

Der Mann aus Düren, der in 261 Bundesligaspielen für Gladbach 58 Tore erzielte, ist felsenfest davon überzeugt, dass Michael Frontzeck und seine Jungs nicht mehr in den Abstiegskampf geraten. "Wir haben in Köln immer gut ausgesehen. Das war zu meiner Zeit so und das wird auch am Freitag so sein. Die Borussia gewinnt und ist aller Sorgen ledig", sagt der Ex-Nationalspieler, der sich natürlich gerne an die guten, alten Zeiten erinnert.

"Nach Köln fuhren wir am allerliebsten, kein Wunder, wir konnten ja meistens in Müngersdorf klar und deutlich gewinnen." Das denkwürdigste Spiel war allerdings für Hannes ein Unentschieden 1979/1980 in der Domstadt. "Wir lagen zur Pause mit 0:3 aussichtslos zurück und schafften noch ein 4:4. Unglaublich, so einen Krimi vergisst du auch 30 Jahre später nicht."

Am Freitagabend kann Hannes seinen "Fohlen" übrigens nicht in Köln die Daumen drücken. Er muss zur gleichen Zeit das Training seines Mittelrheinligisten Borussia Freialdenhoven leiten. Vergangenes Jahr war der sympathische Sportsmann, den die Borussia-Fans sogar in die Jahrhundertelf wählten, beim 4:2-Sieg in Köln live vor Ort.

"Lasst Max Eberl und Michael Frontzeck mal in Ruhe arbeiten, wann hatten wir in der Vergangenheit acht Spiele vor Schluss schon mal 30 Punkte?" Für den Ex-Nationalspieler, der nach wie vor in Düren wohnt, steht allerdings auch fest: "Nächste Saison muss ein weiterer Schritt nach vorne getan werden. Wir brauchen noch einen Topstürmer, wenn Roel Brouwers mit sechs Toren Torschützenkönig ist, dann spricht dies nicht unbedingt für den Sturm unserer Borussia."

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer