Als Hauptgrund für den Besucherschwund nennt Schippers die wirtschaftliche Lage. Die Leute hätten weniger Geld zur Verfügung. Sportliche Gründe sieht der Geschäftsführer nicht.

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Stephan Schippers, Geschäftsführer bei Borussia.

Stephan Schippers, Geschäftsführer bei Borussia.

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Stephan Schippers, Geschäftsführer bei Borussia.

Mönchengladbach. Die Borussia erwartet für die Saison 2009/2010 weniger Zuschauer als in den Vorjahren. VfL-Geschäftsführer Stephan Schippers: "Wir rechnen bei den Bundesliga-Heimspielen im Schnitt mit je 46 500 Besuchern." Das wären gut 790 000 insgesamt. In der (Zitter-)Saison davor waren es über 10 000 mehr.

Als Hauptgrund für den Besucherschwund nennt Schippers die wirtschaftliche Lage. "Die Leute haben weniger Geld." Sportliche Gründe sieht der Geschäftsführer nicht. Gegen die Wolfsburger kamen lediglich 39 000 Personen. Und drei Punkte gab es für die VfL-Kicker auch nicht.

106 Borussen-Hooligans haben Stadionverbot

Der Klub hat jetzt die Lizenz- Unterlagen für 2010/2011 zur DFL nach Frankfurt geschickt. Nicht nur für die 1., sondern auch für die 2. Liga. Die wirtschaftliche Lage des Traditionsvereins sei gut. Aktuelle Details will man in der Jahresversammlung "erst den Mitgliedern" mitteilen. Das Groß-Treffen soll im Mai stattfinden.

Nicht ganz sorgenfrei sieht der Manager der Freitagabendpartie in Köln entgegen. Allerdings habe er die "berechtigte Hoffnung, dass wir uns mehr auf das Spiel als auf unerfreuliche Nebenschauplätze konzentrieren dürfen", meint er.

Die Vorbereitungen mit den Kölnern und der Polizei seien umfangreich. Im Kölner Stadion und Drumherum gilt Alkoholverbot. Etwa 106 Gladbacher Hooligans dürfen sich auch das Derby nicht ansehen. Sie haben Stadionverbot. Die Bundespolizei erlässt zu der Begegnung ein Glasflaschen-, Getränkedosen- und Alkoholverbot in Zügen.

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