Bei Borussia Mönchengladbach wächst aber die Zuversicht.

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Der neue Abwehrchef, der Österreicher Martin Stranzl (l., im Duell mit Nürnbergs Schieber), sieht Gladbach auf einem guten Weg.

Der neue Abwehrchef, der Österreicher Martin Stranzl (l., im Duell mit Nürnbergs Schieber), sieht Gladbach auf einem guten Weg.

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Der neue Abwehrchef, der Österreicher Martin Stranzl (l., im Duell mit Nürnbergs Schieber), sieht Gladbach auf einem guten Weg.

Mönchengladbach. Der Auftakt zur Mission Klassenerhalt ist geglückt, nach dem Dusel-Sieg (1:0) in Nürnberg durften die Borussen-Profis am Montag ihren freien Tag genießen und die Akkus aufladen. „Der Erfolg beim Club hat uns allen gut getan hat. Aber wir haben noch viel Arbeit vor uns“, sagte derweil VfL-Trainer Michael Frontzeck, der am Dienstag ab 16 Uhr mit seiner Elf die Vorbereitung auf das Duell am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Bayer Leverkusen aufnimmt.

Der Borussia helfen nur noch Siege weiter

Trotz des Triumphs im Frankenland hat Frontzeck noch genügend Stellschrauben, an denen es zu drehen gilt, damit gegen den Werksklub im zehnten Anlauf der erste Heimsieg dieser Spielzeit gelingen kann. Und nur drei weitere Punkte helfen Bundesliga-Schlusslicht Borussia bei der Aufholjagd auf Platz 15 wirklich weiter. „Die Mannschaft ist auf einem guten Weg. Man hat in den letzten 30 Minuten in Nürnberg aber auch gesehen, dass wir noch einiges besser machen müssen“, sagt der neue Abwehrchef Martin Stranzl. In der Schlussphase ließen sich die Gladbacher immer wieder in der eigenen Hälfte einschnüren und leisteten sich einige Fehler.

Dank Elfmeter-Killer Christofer Heimeroth und der Abschlussschwäche der Franken wurden diese aber nicht, wie noch in der Hinrunde, prompt bestraft. „Sicher hatten wir in der einen oder anderen Situation das Glück, das uns in der Hinrunde oftmals gefehlt hat“, bemerkte Frontzeck, „aber letztendlich zählt, dass wir die Null gehalten haben und die Mannschaft sich für eine gute Leistung mit drei Punkten belohnt hat.“

Dass am Wochenende mit Stuttgart, Köln und St. Pauli die Konkurrenten im Kampf um einen Nichtabstiegsplatz allesamt gepunktet haben, ordnet der 46-Jährige wie folgt ein: „Wir sollten nicht den Fehler machen, nun immer auf die anderen zu schauen. Es waren vor dem Nürnberg-Spiel fünf und sieben Punkte Rückstand – das haben wir ein wenig verringert. Es kann aber auch wieder Spieltage geben, an denen es nicht so erfreulich läuft. Wichtig ist, dass wir am 34. Spieltag über dem Strich stehen.“

Bis auf Roel Brouwers (Meniskus-OP), Dante (Aufbautraining) und Raúl Bobadilla (Rot-Sperre) stehen Frontzeck in dieser Trainings-Woche alle Stammkräfte zur Verfügung. Auch die am Sonntag noch angeschlagenen Profis Filip Daems (Magen-Darm-Grippe), Martin Stranzl (Unterschenkelprellung) und Sebastian Schachten (muskuläre Probleme) dürften am Dienstag wieder auf dem Trainingsplatz stehen.

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