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Martin Stranzl wird seit Wochen von Knieproblemen geplagt.

Martin Stranzl wird seit Wochen von Knieproblemen geplagt.

Dieter Wiechmann

Martin Stranzl wird seit Wochen von Knieproblemen geplagt.

Mönchengladbach. Diese Verletzung trübt die Euphorie-Stimmung im Borussia-Park: Gladbachs Abwehrchef Martin Stranzl laboriert an einem Knochenödem im Kniegelenk und wird wie schon in Hoffenheim auch am Mittwoch im Pokal-Viertelfinale bei Drittligist Arminia Bielefeld fehlen. Nicht nur das: Der 34-Jährige droht für mehrere Wochen auszufallen, wird ebenso am Samstag gegen Dortmund nicht zur Verfügung stehen. „Ich bin nicht bei einhundert Prozent. So kann ich der Mannschaft nicht helfen, die Schmerzen im Knie lassen das nicht zu“, sagt Stranzl.

Ausgerechnet Stranzl. Der Routinier ist laut Statistik der zweikampfstärkste Spieler der Fußball-Bundesliga. Und hat großen Anteil daran, dass Gladbach nach Liga-Primus Bayern München die beste Defensive stellt. Im Schlussspurt um die direkte Champions-League-Qualifikation ein Ausfall, der die Borussen schwächen könnte.

Nach Informationen unserer Zeitung hatte Stranzl Mitte Februar einen Schlag auf das Knie bekommen - und seither auf die Zähne gebissen, Schmerzmittel genommen, um trainieren und spielen zu können. „Ich hatte gehofft, dass das Knie bis zur Sommerpause die Belastung aushält. Aber es sieht nicht danach aus. Nun muss Ruhe in die Sache kommen.“ Er hoffe so Stranzl, bis zum Heimspiel gegen Wolfsburg Ende April wieder fit zu werden. „Das ist das Ziel. Wenn der Heilungsprozess gut verläuft.“

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