Borussias Trainer Michael Frontzeck hofft auf einen starken Auftritt wie in Schalke.

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Steht erstmals im Borussen-Kader: Igor de Camargo.

Steht erstmals im Borussen-Kader: Igor de Camargo.

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Steht erstmals im Borussen-Kader: Igor de Camargo.

Mönchengladbach. Es mag Taktik sein, wenn Wolfsburgs Trainer Steve McClaren vor dem Duell bei Borussia Mönchengladbach sagt: "Bei Gladbachs 2:2 auf Schalke hat man gesehen, dass es kein leichtes Spiel für uns wird. Zuhause ist diese Mannschaft gefährlich." Eher ist es Kokettieren mit der eigenen Stärke.

Denn McClarens Millionen-Offensive Dzeko, Grafite und Diego dürfte die neu formierte Borussia-Defensive beim Spiel am Samstag im Borussia-Park (15.30 Uhr) unter normalen Umständen leicht auseinander nehmen können.

Es darf bezweifelt werden, dass die grün-weiße Wackel-Abwehr, in der Sebastian Schachten den rot-gesperrten Roel Brouwers ersetzen wird, gegen die geballte Offensivmacht bestehen wird.

Frontzeck vergleicht Wolfsburger System mit dem des FC Schalke

37 Millionen Euro hat das Werksteam in neues Personal investiert - eine Zahl, die Michael Frontzeck vor Neid erblassen lässt. "Da kommt einiges an Qualität auf uns zu. Mit diesem Etat muss Wolfsburg um die Meisterschaft mitspielen", sagt Gladbachs Trainer, der den VfL am Sonntag gegen Freiburg beobachtet hat.

Er redet sich und der Mannschaft Mut zu, indem er an das Spiel in Gelsenkirchen erinnert. "Vom System her spielen sie ähnlich wie Schalke. Um erfolgreich zu sein, müssen wir die positiven Dinge sehen und gegen Wolfsburg auf den Platz bringen." Und "wenn es brennt", wie Frontzeck sagt, könnte Gladbach mit Millionen-Einkauf Igor de Camargo von der Bank antworten. Er hat seine Kapselverletzung überstanden und steht erstmals im Kader.

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