Im DFB-Pokal muss die Borussia gegen den FSV Frankfurt antreten.

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Heiß auf die Borussia: der Ex-Gladbacher Soumaila Coulibaly.

Heiß auf die Borussia: der Ex-Gladbacher Soumaila Coulibaly.

Dieter Wiechmann

Heiß auf die Borussia: der Ex-Gladbacher Soumaila Coulibaly.

Frankfurt. Es hätte sicher leichtere Aufgaben für Borussia Mönchengladbach geben können, als beim Pflichtspielauftakt in der ersten DFB-Pokal-Runde zum Zweitligisten FSV Frankfurt reisen zu müssen.

Vor gut einer Woche hat der Deutsche Vize-Meister von 1925 seine traditionsreiche Spielstätte am Bornheimer Hang nach dem Umbau wieder eröffnet und sich dabei gegen den deutschen Pokalsieger Werder Bremen mit einem knappen 1:2 sehr achtbar aus der Affäre gezogen.

10470 Zuschauer werden Frankfurt unterstützen

Dabei herrschte in dem engen Rechteck eine tolle Stimmung, die einen Vorgeschmack vermittelte, was die Borussia in diesem mit 10470 Zuschauern ausverkauften Hexenkessel am Samstag erwartet. "Für uns ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Wir haben nun ein echtes Schmuckkästchen mit sattem Grün, Flutlichtanlage und Anzeigetafel. Und darin wollen wir gegen Gladbach nun auch etwas bewegen", sagte Trainer Tomas Oral.

Die Blau-Schwarzen wittern eine Überraschung und setzen dabei vor allem auf zwei Spieler, die noch mehr motiviert sind, als es die Mannschaft ohnehin schon ist. Soumaila Coulibaly und Alexander Voigt nämlich wurden bei der Borussia im Januar aussortiert. Eine Entscheidung, die zwar der mittlerweile nicht mehr im Amt befindliche Trainer Hans Meyer traf, die die beiden aber bis heute mächtig wurmt.

Coulibaly hate seine Muskelverletzung rechtzeitig auskuriert

Bei Coulibaly stößt sie noch immer auf völliges Unverständnis. Der 31-jährige Mittelfeldspieler will heute unbedingt beweisen, was er kann. Daher ist der Nationalspieler von Mali auch heilfroh, dass er die Muskelverletzung, die er sich gegen Bremen zuzog, rechtzeitig auskuriert hat. Voigt ist ebenfalls heiß auf das Pokal-Duell.

Im Test gegen Werder war er einer von nur zwei FSV-Profis, die im strömenden Regen die kompletten 90 Minuten auf dem Platz standen. Immer wieder peitschte er seine Mitspieler nach vorne und zeigte, dass er ein echter Führungsspieler ist. Gegen seine ehemaligen Mannschaftskameraden will er den FSV Frankfurt nun in die zweite Pokalrunde führen.

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